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Politik muss handeln: Wirkstoffschwund bedroht Landwirtschaft akut

Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Ackerbau ist dringendes Handeln seitens der Politik geboten. Die heimische Landwirtschaft sieht sich mit einer Vielzahl von Bedrohungen konfrontiert, die von Schilfglasflügelzikaden bis hin zu schwer kontrollierbaren Ungräsern reichen. Zudem wird es zunehmend schwieriger, effektive Lösungen gegen Pilzkrankheiten zu finden. Diese Probleme verdeutlichen die Dringlichkeit, mit der Maßnahmen zur Unterstützung des Agrarsektors ergriffen werden müssen.

EU-Kommission schlägt Erleichterungen vor

Die EU-Kommission hat im Rahmen des Omnibusverfahrens Vorschläge unterbreitet, die administrative Erleichterungen bringen sollen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den bürokratischen Aufwand zu reduzieren und Ressourcen für die Bewertung neuer Wirkstoffe freizusetzen. Allerdings wird bezweifelt, dass diese Schritte ausreichen werden, um den Innovationsstau in Europa nachhaltig aufzulösen und den Bedarf der Landwirte zu decken. Auch konventionelle neue Wirkstoffe sollten von diesen Vereinfachungen profitieren können.

Gefahrenbasierte Regulierung bleibt ein Hindernis

Ein wesentliches Problem in der Zulassung neuer Wirkstoffe bleibt jedoch bestehen: die gefahrenbasierte Regulierung. Stimmen aus Brüssel deuten an, dass ohne eine Umstellung auf einen risikobasierten Ansatz keine signifikanten Verbesserungen zu erwarten sind. Oberflächliche Anpassungen an anderen Stellen können das Kernproblem nicht lösen.

Notwendigkeit für politische Anpassungen

Dringend erforderlich ist daher ein schnelles Nachjustieren der politischen Rahmenbedingungen. Die Landwirtschaft ist auf innovative Wirkstoffe angewiesen, um gemeinsam mit Methoden des Integrierten Pflanzenschutzes die Ernten effektiv schützen zu können. Das Versäumnis solcher Maßnahmen könnte weitreichende Konsequenzen haben und gefährdet die lokale Lebensmittelproduktion erheblich.

  • Schutz der Ernte durch neue Pflanzenschutzmittel
  • Überwindung des Innovationsstaus
  • Anpassung regulatorischer Methoden

Es zeigt sich deutlich, dass ohne eine rasche Anpassung seitens der Politik und einer Abkehr von veralteten Regularien die Zukunft der landwirtschaftlichen Produktion in Europa auf dem Spiel steht.

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