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Weizenpreise steigen weiter: Russischer Export stark eingeschränkt

Die Weizenpreise steigen kontinuierlich, was auf die eingeschränkten Exporte Russlands über den Seeweg zurückzuführen ist. Der Schwarzmeerraum bleibt ein wesentlicher Faktor für die globale Marktbewegung.

Einfluss der Schwarzmeerregion auf die Märkte

Laut einer Analyse von Jan Peters von der Peters Agrardaten GmbH beeinflusst die Situation im Schwarzmeerraum weiterhin stark die Weizenpreise beiderseits des Atlantiks. Bereits geringe Veränderungen oder Meldungen aus der Region können erhebliche Kursausschläge an den Märkten verursachen.

Rückgang russischer Exporte

Besonders im Fokus steht derzeit der deutliche Rückgang der russischen Weizenexporte. In den Monaten August und September wurden erheblich weniger Mengen verschifft, und derzeit erreichen nur noch kleine Lieferungen über den Seeweg den Weltmarkt. Zudem hat sich die Lage am vergangenen Wochenende verschärft, da beide Konfliktparteien von intensiven Angriffen berichteten.

Prognosen des Internationalen Getreiderats (IGC)

Der Internationale Getreiderat (IGC) hat in seinem aktuellen Bericht die Prognose für die weltweite Weizenernte 2026/27 erhöht. Erwartet werden nun 820 Millionen Tonnen, was einer Steigerung von 3 Millionen Tonnen gegenüber der vorherigen Schätzung entspricht. Für die EU wird mit einer Ernte von 133,2 Millionen Tonnen gerechnet, während im Vorjahr 143,4 Millionen Tonnen geerntet wurden. Die Auswirkungen auf die Märkte sind jedoch gering, da bestehende logistische Probleme weiterhin ungelöst sind.

Nationale und internationale Nachfrage

Der physische Markt zeigt derzeit wenig Aktivität. Trotzdem bleibt Futterweizen nach wie vor gefragt. Auf internationalen Märkten ist eine gewisse Nachfrage zu verzeichnen, wobei sich das Interesse innerhalb der EU hauptsächlich auf Rumänien, Bulgarien und Frankreich konzentriert.