Die Preise für Biomilch haben im April unterschiedliche Entwicklungen gezeigt: Einige Molkereien entschieden sich für eine Preiserhöhung, andere wiederum senkten ihre Preise, während viele die bestehenden Preise beibehielten.
Stabile und schwankende Biomilchpreise
Wie bei konventioneller Milch gab es auch bei Biomilch im April nur geringfügige Preisänderungen. Während einige Molkereien das Auszahlungsgeld unverändert ließen, passten andere die Preise um wenige Cent an – sowohl nach oben als auch nach unten.
Das derzeitige Preisniveau für Biomilch bleibt dennoch hoch, was aus den jüngsten Meldungen des Milchpreisbarometers hervorgeht. So zahlten die Milchwerke Berchtesgadener Land weiterhin 63,40 Cent pro Kilogramm, Schwarzwaldmilch blieb bei 62 Cent pro Kilogramm und Bayerland bei 65,36 Cent pro Kilogramm.
Preissteigerungen und -senkungen im Detail
Einige Molkereien nahmen gezielte Anpassungen vor: Die Molkerei Goldsteig erhöhte den Preis um 1 Cent auf 64,21 Cent pro Kilogramm. Dagegen reduzierten die Milchwerke Bad Wörishofen ihren Preis um 1 Cent auf 62,26 Cent pro Kilogramm und die Milchwerke Oberfranken-West auf 64,46 Cent pro Kilogramm. Die Upländer Bauernmolkerei senkte ihren Preis sogar um 2 Cent auf 61 Cent pro Kilogramm.
Molkereipreise im Überblick
Alle genannten Preise beziehen sich auf Grundpreise mit einem Fettgehalt von 4,0 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer sowie zusätzlicher Zu- oder Abschläge wie der S-Klasse.
