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Globaler Rinderbestand schrumpft 2025 um 14 Mio. Tiere weltweit

Der weltweite Rinderbestand ist im Jahr 2025 erneut um etwa 14 Millionen Tiere gesunken. An der Spitze der größten Rinderhalter steht weiterhin Indien, während Deutschland den zehnten Platz einnimmt.

Indien dominiert, Brasilien und China folgen

Trotz eines Bestandsrückgangs von 3 % bleibt Brasilien auf dem zweiten Rang hinter Indien. China, das den stärksten Rückgang innerhalb der Top 10 mit 4,4 % zu verzeichnen hat, belegt den dritten Platz. Die AMI führt diesen Rückgang auf hohe Betriebskosten, unzureichende Rentabilität für Rinderhalter und ein Überangebot durch preisgünstige Importe aus Brasilien zurück. Zudem hat die sinkende Kaufkraft der chinesischen Bevölkerung die Nachfrage weiter geschwächt.

Europäische Länder unter Druck

Frankreich und Deutschland sind die beiden europäischen Nationen in der Liste der größten Rinderhalter weltweit. Frankreich steht an neunter Stelle mit einem Rückgang von 1,5 %, während Deutschland mit einem moderaten Minus von 0,4 % auf Platz zehn folgt. In Deutschland tragen vor allem der fortschreitende Strukturwandel in der Landwirtschaft, steigende Betriebskosten und verschärfte Tierwohlauflagen zu dieser Entwicklung bei, wie die AMI berichtet.

  • Indien: Führt das Ranking an
  • Brasilien: Zweiter Platz trotz Rückgang
  • China: Stärkster Rückgang in den Top 10
  • Frankreich: Neunter Platz bei globalem Vergleich
  • Deutschland: Zehnter Platz mit leichten Verlusten

Zukunftsaussichten und Herausforderungen

Der weltweite Abwärtstrend des Rinderbestands setzt sich fort. Hauptgründe dafür sind wirtschaftliche Faktoren wie die genannten Betriebskosten und Marktbedingungen sowie politische Rahmenbedingungen wie Tierwohlauflagen. Diese Entwicklungen stellen Landwirte weltweit vor erhebliche Herausforderungen und erfordern Anpassungsstrategien im Agrarsektor.