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Horsch vernetzt Maschinen mit neuer Digitalplattform

Mit myHorsch und dem Terminal eosT10 hat Horsch ein digitales System entwickelt, das Maschinen, Daten und Anwender zusammenführt. Auf der Agritechnica können Landwirte die Funktionen dieser Plattform erstmals umfassend erproben.

Über das Kundenportal myHorsch lassen sich Maschinen online registrieren. Nutzer erhalten dadurch Zugriff auf alle seriennummernspezifischen Informationen. Neben Details zur Ausstattung stehen auch umfangreiche 3D-Dokumentationen für Ersatzteile bereit. Die Verifizierung erfolgt unkompliziert und sicher, sodass Landwirte jederzeit einen strukturierten Überblick über ihre Maschinen und Anwendungen haben.

Das Portal bündelt zudem alle digitalen Lösungen von Horsch an einem zentralen Ort. Dort finden sich direkte Download-Links und weiterführende Hinweise, die den Einstieg in die digitale Arbeitsumgebung erleichtern sollen.

Kernstück dieser digitalen Strategie ist das neue eosT10 Terminal. Ausgestattet mit moderner Hardware, einem hochauflösenden 10-Zoll-Touchscreen und ISOBUS-Kompatibilität, vereint es Bedienkomfort mit Leistungsfähigkeit. Die Softwareversion 1.15.0, die im März veröffentlicht wurde, stellt Landwirten ohne zusätzliche Kosten zahlreiche Funktionen bereit. Dazu zählen drahtloser Datenaustausch, Unterstützung aus der Ferne sowie die Anzeige von Maschinen in 3D.

Besonders hervorzuheben ist die Integration des SpotSpraying-Verfahrens. Dabei wird nicht die gesamte Fläche behandelt, sondern gezielt einzelne Pflanzen. Eine Drohne erstellt dafür Karten, auf denen Unkrautbefall erfasst wird. Diese Karten werden in das Terminal eingespielt und ermöglichen den punktgenauen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Voraussetzung ist eine Spritze mit SectionControl.

Das Softwareupdate auf Version 1.15.0 erfolgt zunächst per USB-Stick. Künftige Aktualisierungen können anschließend direkt über eine Internetverbindung eingespielt werden, wodurch die Geräte dauerhaft auf dem neuesten Stand gehalten werden.

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