Anzeige
 

Aktuelle Pelletspreise

Heute liegt der durchschnittliche Preis für lose Holzpellets bei ...

 

Düngerecht-Novelle und Stoffstrombilanz: Bundesregierung in der Kritik

Die geplanten Änderungen am Düngerecht der Bundesregierung befinden sich in einer Sackgasse, da die Verschärfung der Stoffstrombilanzverordnung durch den angestrebten Bürokratieabbau infrage gestellt wird. Die Bundesregierung hat ihre Pläne zur Verschärfung der Verordnung zurückgezogen und verfolgt nun einen milderen Ansatz in Bezug auf die Düngung.

Am 22. März gab die Bundesregierung während einer Sitzung des Bundesrates eine Erklärung ab, in der sie zehn Punkte zur Entlastung der Landwirte ankündigte, einschließlich einer angepassten Ausrichtung der Stoffstrombilanzverordnung. Die Anpassungen umfassen unter anderem die Vereinheitlichung von Dokumentationsfristen und die Einführung von Bagatellgrenzen.

Bereits vor der Osterpause hatte die Bundesregierung die Beratungen zum Düngerecht im Bundestag ausgesetzt, obwohl die Verabschiedung des Gesetzes bereits geplant war. Zusätzlicher Widerstand kam von den Bundesländern. Auf der Agrarministerkonferenz am 15. März forderten elf Bundesländer die Abschaffung der Stoffstrombilanzverordnung, hauptsächlich wegen des Bedarfs an Bürokratieabbau.

Ein überarbeiteter Entwurf des Düngerechts wurde von der Bundesregierung bereits im August des letzten Jahres vorgelegt. Der Entwurf beinhaltete unter anderem strengere Vorschriften für betriebliche Stoffstrombilanzen und ein Wirkungsmonitoring zur Erfassung der bundesweiten Auswirkungen der Düngerverordnung. So sollten beispielsweise Betriebe ab einer Größe von 15 Hektar (bisher 20 Hektar) eine Stoffstrombilanz erstellen müssen.

Die Novelle ist laut Bundesregierung notwendig, um EU-Recht umzusetzen und drohende Strafzahlungen von der EU zu vermeiden. Trotz mehrfacher Beratungen seit August 2023 gibt es jedoch kritische Stimmen aus dem Landwirtschaftsausschuss, die den zusätzlichen Aufwand für Betriebe bemängeln. Der Bauernverband hebt hervor, dass vergleichbare Forderungen im EU-Recht nicht vorgesehen sind.

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Acker

Bayern verschiebt Frist für Grünland-Walzen auf den 1. April

Das Walzen von Grünland in Bayern unterliegt strengen Regelungen, die nun erneut angepasst wurden. Ursprünglich erlaubte das Bayerische Naturschutzgesetz seit 2020 das...

Düngerecht: Drei Bundesländer fordern Systemwechsel mit N-Grenzen

Die Agrarministerkonferenz Mitte März in Bad Reichenhall könnte das deutsche Düngerecht grundlegend verändern. Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Bayern haben einen gemeinsamen Plan vorgelegt,...

Bayer präsentiert Mateno Trio und Cayunis XPro für effektiven Pflanzenschutz

Bayer Crop Science lenkt die Aufmerksamkeit auf seine neuen Pflanzenschutzlösungen, die im kommenden Herbst zum Einsatz kommen sollen. Besonders hervorgehoben wird das...

Bayer Crop Science warnt vor Ernteverlusten durch EU-Regulierungen

Der Pflanzenschutzmittelhersteller Bayer Crop Science warnt vor einer zunehmenden Bedrohung der Ertragssicherung in großen Ackerbaukulturen. Verantwortlich hierfür sind die strengen Regulierungen und...

DUH kämpft gegen Aussetzung der Düngeregeln in roten Gebieten

Die Diskussion um den Schutz des Grundwassers vor übermäßiger Düngung spitzt sich zu. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Oktober 2025, das...

Aktuelle Pelletspreise

Durchschnittlicher Preis für Holzpellets in Deutschland pro Tonne

Stromzähler

Stromtarifrechner

Schnell und einfach die besten Stromangebote finden.