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Phosphatpreise steigen: Schwefelengpässe belasten Düngemittelmarkt

Aktuelle Entwicklungen auf dem Düngemittelmarkt geben Anlass zur Sorge, insbesondere bei Phosphatdüngern. Die Kosten für Stickstoffdünger wie KAS (Kalkammonsalpeter) und Harnstoff bleiben weiterhin hoch, während sich die Situation beim Phosphatmarkt aufgrund von Engpässen bei der Schwefelversorgung zuspitzt.

Stabile Preise bei Stickstoffdüngern

Die Preise für Stickstoffdünger zeigen kaum Bewegung. KAS und Harnstoff sind weiterhin teuer, was vor allem auf die gestiegenen Erdgas- und CO2-Kosten zurückzuführen ist. Diese Faktoren sorgen dafür, dass eine Preisentlastung in naher Zukunft nicht zu erwarten ist. Auch am Weltmarkt ziehen die Kurse für Harnstoff an, was die Situation zusätzlich verschärft.

Probleme auf dem Phosphatmarkt

Deutlich angespannter präsentiert sich der Markt für Phosphatdünger. Der Mangel an Schwefel, einem unverzichtbaren Rohstoff in der Produktion, führt hier zu erheblichen Schwierigkeiten. Seit längerem beeinträchtigen Störungen im Persischen Golf die internationale Versorgung mit Schwefel. In Deutschland verschärft ein Produktionsstillstand in Leuna die Problematik weiter.

Laut einem Bericht von Karsten Hoeck von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein bleiben die Herausforderungen am Düngemittelmarkt bestehen. Besonders die Engpässe beim Schwefel könnten langfristig Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Preisgestaltung von Phosphatdüngern haben.