Anzeige
 

Hitze lässt Fleischpreise für Schlachtrinder um 10 Cent sinken

Die anhaltende Hitzeperiode hat erhebliche Auswirkungen auf den Fleischmarkt, insbesondere auf die Preise für Schlachtrinder. Sowohl Jungbullen als auch Schlachtkühe und Färsen sind von einem erneuten Preisverfall betroffen. Der Rückgang beträgt 10 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG), was auf den extrem schwachen Fleischabsatz zurückzuführen ist.

Jungbullen im Süden besonders betroffen

Im Nordwesten des Landes bleibt das Angebot an Jungbullen überschaubar, ohne nennenswerte Steigerungen durch den Wechsel des Wirtschaftsjahres. Im südlichen Teil Deutschlands hingegen ist das Angebot hoch, was zu einem stärkeren Preisdruck führt. Infolge der unverminderten Hitzewelle bleibt der Fleischabsatz weiterhin schwach. Dies hat zur Folge, dass die Preise erneut überwiegend um 10 Cent pro kg SG fallen. Vereinzelt werden sogar schon Hauspreise geboten, um den Absatz zu fördern.

Rückläufige Preise bei Schlachtkühen und Färsen

Auch der Markt für Schlachtkühe zeigt ein verhaltenes Angebot, wobei es regionale Unterschiede gibt. Der schwache Absatz führt dazu, dass die Preise erneut um 10 Cent pro kg SG nachgeben. Gute Färsen sind ebenfalls von diesem Preisnachlass betroffen und notieren entsprechend schwächer.

Der allgemeine Trend auf dem Markt zeigt, dass die derzeitige Hitze nicht nur das Angebot beeinflusst, sondern vor allem die Nachfrage nach Fleisch stark reduziert hat. Diese Situation stellt Landwirte vor große Herausforderungen, da sie mit sinkenden Erzeugerpreisen konfrontiert sind.