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Milchpreise im Juli stabil: Nur wenige Erhöhungen in Norddeutschland

Die Milchpreise in Deutschland verzeichneten im Juli weitgehend Stabilität. Während einige Molkereien im Norden ihre Preise um bis zu 3 Cent pro Kilogramm erhöhten, blieben die meisten Preise unverändert. Trotz eines Rückgangs der Milchproduktion und geringerer Inhaltsstoffe konnte die Nachfrage nach Milchprodukten auf einem stabilen bis guten Niveau gehalten werden.

Entwicklung der Milchpreise im Norden

Im Norden Deutschlands kam es zu vereinzelten Preissteigerungen. Die Meiereigenossenschaft Viölk, die zu Jahresbeginn noch einen Preisrückgang auf 25 ct/kg verzeichnete, erhöhte ihren Preis im Juli um 3 ct/kg auf nunmehr 33 ct/kg. Auch Cremilk passte seinen Preis um 2 ct/kg auf 39 ct/kg an. Bei anderen Molkereien wie dem Deutschen Milchkontor und der Kooperativen Milchverwertung Emlichheim stiegen die Preise um jeweils 1 ct/kg. Dennoch blieben einige Molkereien wie Elsdorfer mit 40,5 ct/kg und Ammerland mit 40,0 ct/kg bei ihren bisherigen Preisen.

Preistrends im Westen und Osten

In den westlichen Regionen zeigten sich unterschiedliche Tendenzen bei den Milchpreisen. So erhöhte Arla seinen Grundpreis um 1,45 ct/kg auf 35,90 ct/kg. Moers Frischeprodukte zahlte ebenfalls einen Cent mehr und erreichte damit 38,05 ct/kg. Im Gegensatz dazu reduzierte FrieslandCampina das Milchgeld um 0,25 ct/kg auf 38,15 ct/kg.

Im Osten Deutschlands blieben die Preise im Juli stabil. Die Molkerei Meggle in Wismar zahlte weiterhin 38,0 ct/kg, während Vogtlandmilch einen konstanten Preis von 31,50 ct/kg beibehielt.

Süddeutsche Molkereien verzeichnen leichte Anstiege

Süddeutsche Milcherzeuger konnten im Juli teilweise von leichten Preisanstiegen profitieren. Goldsteig erhöhte den Grundpreis um 1 ct/kg auf 35,71 ct/kg, ebenso Omira mit einem Anstieg auf 36,96 ct/kg. Die Hohenloher Molkerei hob ihren Preis ebenfalls auf 32,46 ct/kg an. Das Milchwerk Bad Wörishofen zahlte nunmehr 36,06 ct/kg aus – eine Steigerung von 0,5 Cent.

Trotz dieser Anpassungen blieben die Preise bei einigen Molkereien unverändert: Die Milchwerke Berchtesgadener Land hielten an ihrem Preis von 40,40 ct/kg fest, während Ehrmann weiterhin 37,66 ct/kg zahlte. Auch die Milchwirtschaftliche Beteiligungs AG Heilbronn und Schwarzwaldmilch setzten ihre bisherigen Preise fort.

Zuschläge und weitere Details online verfügbar

Die genannten Preise beziehen sich auf Grundpreise bei einem Fettgehalt von 4 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, ohne Mehrwertsteuer sowie ohne Zu- oder Abschläge.