Der ife-Rohstoffwert Milch verzeichnet im Juli 2026 eine leichte Erholung. Nach mehreren Rückgängen in den Vormonaten stieg der Wert um 0,3 Cent, was einem Anstieg von 0,8 % entspricht. Aktuell liegt der Wert bei 36,0 Cent pro Kilogramm Milch, wie die ZMB berichtet.
Anstieg durch steigende Produktpreise
Die jüngste Erhöhung des Rohstoffwertes ist primär auf die gestiegenen Preise für Magermilchpulver zurückzuführen, während auch die Butterpreise leicht zulegten. Konkret stiegen die Preise für Magermilchpulver um 1,0 %, was zu einem Durchschnittspreis von 261,2 €/100 kg führte. Die Butterpreise erhöhten sich um 0,3 %, womit der Durchschnittspreis nun bei 407,3 €/100 kg liegt.
Das ife Institut für Ernährung und Ernährungswirtschaft ermittelt diesen Rohstoffwert basierend auf den Marktpreisen für diese beiden Produkte. Der Wert betrifft eine Rohmilch ab Hof mit einem Fettgehalt von 4,0 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 %, ohne Mehrwertsteuer.
Längerfristiger Vergleich zeigt deutlichen Rückgang
Trotz des aktuellen Anstiegs bleibt der ife-Rohstoffwert Milch im Juli deutlich hinter dem Vorjahresniveau zurück. So lag der Wert im Vergleich zum Juli 2025 um 12,7 Cent niedriger, was einen Rückgang von 26,1 % bedeutet.
Dieser signifikante Unterschied verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen auf dem Milchmarkt. Während die jüngsten Preissteigerungen bei Magermilchpulver und Butter einen leichten Aufwärtstrend bewirken konnten, bleibt die Gesamtlage angespannt.
