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EU-Pläne gegen Käfighaltung: Widerstand von Osteuropa wächst

Die Pläne der Europäischen Union, die Käfighaltung von Hühnern zu beenden, stoßen auf Widerstand. Während die Nutztierstrategie der EU-Kommission bei vielen Landwirtschaftsministern Zustimmung findet, gibt es auch Bedenken und Forderungen nach langen Übergangsfristen.

Widerstand gegen Pläne zur Abschaffung der Käfighaltung

Auf einem Treffen des Agrarministerrats am Montag lobten mehrere Minister den Vorstoß der EU für eine zukunftsfähige Tierhaltung. Dennoch stießen zwei zentrale Gesetzesvorschläge auf Kritik: das geplante Ende der Käfighaltung von Hühnern und das Verbot des Tötens männlicher Küken aus Legehennenlinien.

Die Slowakei, Rumänien und Bulgarien fordern besonders lange Übergangsfristen, um finanzielle Investitionen in bestehende Käfighaltungsbetriebe amortisieren zu können. Polen hingegen lehnt die Pläne gänzlich ab, und Rumänien stellt sich entschieden gegen das Ende des Kükentötens.

EU-Gesetzesvorschläge bis 2026 erwartet

Die EU-Kommission plant, bis Ende 2026 einen umfassenden Gesetzesentwurf vorzulegen. Dieser soll nicht nur den schrittweisen Ausstieg aus der Käfighaltung regeln, sondern auch das Töten männlicher Eintagsküken beenden und neue Tierwohlindikatoren einführen.

Trotz des Widerstands sehen viele EU-Mitgliedstaaten die Notwendigkeit einer Reform in der Tierhaltung. Die anhaltende Debatte zeigt jedoch, dass die Umsetzung dieser Vorschläge sorgfältig geplant werden muss, um alle Interessen zu berücksichtigen.

Es bleibt abzuwarten, wie die EU-Kommission auf die Forderungen nach längeren Übergangsfristen reagieren wird und welche Kompromisse möglicherweise nötig sind, um eine Mehrheit im Rat zu erreichen. Die kommenden Jahre werden entscheidend für die Zukunft der Nutztierhaltung in Europa sein.