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Russischer Angriff auf ukrainische Eierfarm verursacht Millionenschaden

Ein kürzlich durchgeführter Angriff der russischen Streitkräfte hat einen der bedeutendsten Eierproduzenten Europas schwer getroffen. Die Geflügelfarm Chornobajiwka in der Region Cherson, ein wesentlicher Betrieb von UkrLandFarming, erlitt durch den Beschuss mit gelenkten Fliegerbomben massive Schäden. Das Unternehmen beziffert den entstandenen Schaden auf mehrere Hundert Millionen Euro.

Verheerende Folgen des Angriffs

Der Angriff führte zu einem Großbrand, der weite Teile der Stallanlagen und Produktionsbereiche vollständig zerstörte. Noch Tage nach dem Ereignis waren die Feuerwehrkräfte mit den Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. UkrLandFarming betonte, dass dieser Standort von zentraler Bedeutung für die Nahrungsmittelversorgung innerhalb der Ukraine sei.

Wiederholte Rückschläge während des Krieges

Dieser Vorfall ist nicht der erste schwere Schlag für das Unternehmen seit Beginn des Konflikts. Bereits zu Kriegsbeginn blockierten die Besatzungstruppen die Farm vollständig, was zum Tod von etwa 4,7 Millionen Tieren führte, da keine Versorgung mehr möglich war. Nach dem Rückzug der russischen Truppen wurde zudem berichtet, dass die Infrastruktur geplündert und moderne Anlagen demontiert wurden. Die Wiederaufnahme der Produktion gestaltete sich nach diesen Ereignissen äußerst schwierig.

Bedeutung und Kapazität des Unternehmens

UkrLandFarming gilt als einer der führenden Eierproduzenten Europas und verfügt über einen Gesamtbestand von rund 13,3 Millionen Legehennen. Neben der Geflügelfarm umfasst das Unternehmen zwei Verarbeitungsbetriebe, drei Brütereien sowie sechs Futtermittelwerke. Diese Kapazitäten unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens für die ukrainische Agrarwirtschaft.

Laut offiziellen Angaben ist es weiterhin eine Herausforderung, die kompletten Auswirkungen des jüngsten Angriffs abzuschätzen. Doch klar ist: Die Zerstörung beeinträchtigt nicht nur das Unternehmen selbst, sondern könnte auch weitreichende Konsequenzen für die Lebensmittelversorgung in der Region haben.