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Dänemarks Landwirtschaft: Zahl der Betriebe halbiert sich bis 2025

Die dänische Landwirtschaft erlebt einen signifikanten Strukturwandel, der sich in einer dramatischen Reduktion der Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe widerspiegelt. Zwischen 2005 und 2025 hat sich die Anzahl dieser Betriebe von 51.676 auf 27.024 fast halbiert, was einem Rückgang von knapp 48 % entspricht. Diese Daten wurden vom dänischen Statistikamt im Rahmen der jährlichen Landwirtschafts- und Gartenbauzählung erhoben.

Vergrößerung der landwirtschaftlichen Flächen

Während die Gesamtzahl der landwirtschaftlichen Betriebe abnimmt, wächst die Größe einzelner Höfe kontinuierlich. Der Anteil der Betriebe, die eine Fläche von mindestens 400 Hektar bewirtschaften, stieg deutlich an – von nur 0,6 % im Jahr 2005 auf beeindruckende 5,4 % im Jahr 2025. Trotz dieser Entwicklung bleiben kleinere Höfe mit weniger als 30 Hektar nach wie vor ein bedeutender Teil der Agrarstruktur Dänemarks; ihr Anteil blieb über den betrachteten Zeitraum mit etwa 54 % relativ konstant.

Rückgang in der Tierhaltung

Auch in der Tierhaltung sind markante Veränderungen zu beobachten. Während im Jahr 2005 noch rund 32,7 % aller Betriebe Rinder hielten, ist dieser Anteil bis zum Jahr 2025 auf 28,6 % gesunken. Dies stellt einen Rückgang von etwa 12,5 % dar. Besonders drastisch fiel die Reduktion bei den Schweinehaltungen aus: Von ursprünglich 17,4 % der Betriebe sank dieser Anteil auf lediglich 6,3 %, was einem Verlust von nahezu zwei Dritteln entspricht. Dennoch bleiben Rinder und Schweine weiterhin zentrale Bestandteile der dänischen Tierproduktion.

Diese Entwicklungen werfen Fragen zur zukünftigen Struktur und Nachhaltigkeit der dänischen Landwirtschaft auf. Mit immer größeren Betrieben und einer abnehmenden Vielfalt in der Tierhaltung könnte dies langfristige Auswirkungen auf die Agrarpolitik und die ländliche Entwicklung haben.