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Osteuropäische Eier drücken Preise für Verarbeitungswaren 2026 weiter runter

In der Kalenderwoche 19/2026 gerät der Markt für Verarbeitungseier erheblich unter Druck. Der Grund dafür sind Eier aus Käfig- und Bodenhaltung, die ohne KAT-Zertifizierung aus Osteuropa und der Balkanregion zu äußerst günstigen Preisen angeboten werden. Nach Angaben der DEU Eiervertriebsgesellschaft hat dies zu einem Rückgang der Preise im Verarbeitungssegment geführt.

Rückläufige Preisnotierungen

Die aktuelle Notierung für Bodenhaltungseier (ab 58 g) in der Weser-Ems-Region liegt bei 2,80 Cent pro Stück, was einem Rückgang von 0,05 Cent gegenüber der Vorwoche entspricht. Für Käfigeier (Haltungsform 3) werden nur noch 1,90 Cent pro Stück notiert, ebenfalls mit einem Preisrückgang um 0,03 Cent. Beide Preistrends zeigen weiter abwärts.

Unsicherheit über zukünftige Entwicklungen

Ob dieser Importdruck aus Osteuropa und dem Balkan anhalten wird, bleibt unklar. Die DEU hat erklärt, dass sie die weitere Entwicklung genau beobachten wird, um mögliche Auswirkungen auf den Markt abzuschätzen.

Stabilität im Konsummarkt trotz Herausforderungen

Im Gegensatz dazu zeigt sich der Markt für frische KAT-Konsumeier stabiler. Auf Großhandelsebene besteht weiterhin eine hohe Nachfrage, während das Angebot begrenzt bleibt. Laut Aussagen der DEU werden die Auswirkungen der Newcastle-Krankheit noch lange spürbar sein und sorgen für eine unübersichtliche Marktlage.