Zwischen 2020 und 2027 stellt die Bundesregierung rund 268 Millionen Euro an Fördermitteln für Umwelt- und Klimaschutzprojekte bereit. Von dieser Summe profitieren insgesamt 16 Organisationen. Zusätzlich sollen fast 2.000 Hektar Bundesflächen unentgeltlich an Naturschutzstiftungen übertragen werden.
Ein Großteil der Flächen, konkret 1.973 Hektar, ist für die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe vorgesehen. Darüber hinaus sollen auch WWF und BUND Flächen aus Bundesbesitz erhalten. Mit diesen Übertragungen sollen langfristig Schutzgebiete gesichert und die Biodiversität gefördert werden.
Die geförderten Projekte decken ein breites Themenspektrum ab. So erhielt der NABU über das Bundesamt für Naturschutz (BfN) knapp eine Million Euro, um Eigentümer von Flächen bei der Integration von Biodiversitätsaspekten in Pachtverträge zu beraten. Ein weiteres Projekt des NABU wurde mit rund 320.000 Euro unterstützt. Ziel war die Entwicklung eines zukunftsfähigen Gesellschaftsvertrags zwischen Landwirtschaft und Politik im Rahmen der EU-Agrarpolitik.
Auch der BUND wird in den kommenden Jahren finanziell gefördert. Von 2024 bis 2027 stehen ihm 285.000 Euro aus dem Haushalt des BfN zur Verfügung, um Konzepte für eine grundlegende Neuausrichtung der Landwirtschaft nach Ablauf der aktuellen GAP-Periode 2028 zu erarbeiten.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erhielt zwischen 2022 und 2024 fast 130.000 Euro vom Umweltbundesamt (UBA). Damit wurde eine Informationskampagne zur Förderung einer stärker pflanzenbasierten Ernährung finanziert. Zudem unterstützte das UBA ein NABU-Projekt zum Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und Bioziden mit rund 100.000 Euro.
Bei den Summen der Gesamtförderung stehen vor allem große Organisationen im Vordergrund. Der WWF Deutschland erhielt mit etwa 87 Millionen Euro den höchsten Betrag. Dahinter folgen NABU mit rund 54 Millionen Euro sowie die Denkfabrik adelphi Research mit 53 Millionen Euro.
