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Weizen legt leicht zu während Soja auf Tiefstand fällt

Die Entwicklungen an den Agrarbörsen zeigen erneut Spannungen, da die Preise für wichtige Rohstoffe wie Weizen und Sojabohnen Schwankungen aufweisen. Während der Weizenmarkt in Paris ein kleines Plus verzeichnete, fielen die Sojabohnenpreise auf einen neuen Tiefstand.

Weizenmarkt: Leichtes Plus trotz Rückgang

Die Weizen-Futures an der Euronext schwächten sich zum Ende der Woche ab. Der Dezemberkontrakt reduzierte sich um 2,50 Euro und notierte bei 243,75 Euro pro Tonne. Dennoch ergab sich auf Wochenbasis ein Anstieg von 1,75 Euro, was einem Zuwachs von 0,7 Prozent entspricht. Auch an der Chicago Board of Trade (CBoT) waren die Notierungen rückläufig; hier verlor der Dezembertermin 9,50 Cent und schloss bei 6,60 US-Dollar pro Bushel. Über die Woche gesehen stand ein Rückgang um 10,50 Cent zu Buche. Ein stärkerer Euro sowie eine Zunahme russischer Exporte drückten die Pariser Kurse. Am Kassamarkt in Deutschland bleiben die Preise trotz dieser Abschwächungen hoch.

Ölsaaten: Rückgang bei Sojabohnen

Der Handel mit Sojabohnen verzeichnete an der Euronext für den Februar-Termin einen Verlust von 2,50 Euro auf 552,25 Euro pro Tonne. Die Wochenbilanz zeigt ein Minus von 3,50 Euro oder 0,6 Prozent. In Chicago fiel die Novemberbohne um 1,75 Cent auf einen Kurs von 12,61 US-Dollar pro Bushel. Im Verlauf der Woche belief sich das Minus hier auf 30,75 Cent oder 2,4 Prozent. Trockene Wetterbedingungen im Mittleren Westen der USA beschleunigen die Ernte und führten zu einem Preisrückgang in Chicago. Käufe aus China konnten jedoch das Ausmaß des Rückgangs etwas begrenzen.

Mais: Positive Wochenbilanz trotz Verluste

Die Maiskurse an der Euronext erlitten am Freitag einen Rückgang um 8,75 Euro auf 292,50 Euro pro Tonne. Trotz dieses Verlustes erzielte Mais über die Woche hinweg einen Gewinn von 19,25 Euro oder satte sieben Prozent. An der CBoT verlor der Dezember-Future kontinuierlich und endete bei einem Kursrückgang um insgesamt 5,50 Cent auf 4,74 US-Dollar pro Bushel. Diese Abwärtstendenz wurde durch verbesserte Witterungsbedingungen für die Ernte in den USA verstärkt.

Milchprodukte: Stabile Märkte mit leichten Schwankungen

An der EEX gaben die Magermilchkurse in der vergangenen Woche nach; der November-Future schloss bei 3.619 Euro pro Tonne – ein Rückgang um 17 Euro oder 0,5 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Der Butterhandel verlief uneinheitlich: Der November-Kontrakt sank um 13 Euro auf nunmehr 4.016 Euro pro Tonne. Die Erwartungen einer rückläufigen Produktion in der EU stützen den Markt weiterhin; dennoch wirkte sich ein festerer Euro dämpfend auf die Stimmung aus.

Zukunftsaussichten für Kartoffelkontrakte

Anfang Juni 2026 wird es keine Handelskontrakte für Verarbeitungs-Kartoffeln mehr an der EEX geben. Marktinformationen zu Verarbeitungs- und Industriekartoffeln sind weiterhin über spezialisierte Plattformen zugänglich.