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Heizölpreise auf Mehrmonatshoch: Rohöl bleibt wegen Krisen teuer

Die aktuellen Entwicklungen auf dem Heizölmarkt zeigen, dass die Preise seit Anfang Mai ein neues Hoch erreicht haben. Dieser Anstieg ist vor allem auf den anhaltenden Nahost-Konflikt und den Krieg in der Ukraine zurückzuführen. Beide Faktoren halten die Rohölpreise weltweit auf einem hohen Niveau. Marktbeobachter erwarten, dass die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Handel starten werden.

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Stabilisierung der Rohölpreise

Gestern zeigten die internationalen Warenterminmärkte eine Stabilisierung der Ölpreise, obwohl eine Trendwende nicht in Sicht ist. Der Preis für das Oktober-Kontrakt der Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegt derzeit bei 91,90 Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl zur Lieferung im September 1.312 Dollar kostet. In der Zwischenzeit konnte der Euro im Vergleich zum Dollar leicht zulegen und wird zu Kursen um 1,1590 Dollar gehandelt.

Anhaltende globale Unsicherheiten

Die geopolitischen Spannungen bleiben hoch: Ein Ende des Nahost-Konflikts und damit eine Öffnung der Straße von Hormus sind weiterhin nicht absehbar. Sollte sich dieser Zustand fortsetzen und die globalen Bestände weiter abnehmen, könnten die Ölpreise weiter steigen. Diese Entwicklung wird durch die jüngsten API-Daten unterstützt, die einen deutlichen Rückgang bei den Destillaten zeigen.

Wirtschaftliche Einflüsse und Markterwartungen

Laut Experten bleibt auch der Krieg zwischen Russland und der Ukraine ein bedeutender preistreibender Faktor für Europa. Rund ein Viertel der russischen Ölverarbeitungskapazitäten ist aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe zumindest zeitweise außer Betrieb. Auf dem Devisenmarkt konnte der Euro trotz positiver Konjunkturdaten aus Deutschland und Europa nur geringfügig profitieren.

Zunehmende Nachfrage im Inland

Mit Blick auf den kommenden Winter könnte die Nachfrage nach Heizöl im Inland erheblich steigen. Die extreme Kaufzurückhaltung in den letzten Monaten könnte bald einem Bestellboom weichen, insbesondere wenn die Heizungen flächendeckend anlaufen. Eine leichte Belebung ist bereits spürbar, was angesichts der geringen Chancen auf eine preisliche Trendwende zu rechtzeitigen Bestellungen rät.

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Durchschnittlicher Preis für Holzpellets in Deutschland pro Tonne