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50 tote Kühe und verletzte Stuten in Frankreich

Ein erschütternder Vorfall auf einem Bauernhof im französischen Querrien, Département Finistère, versetzt die Bewohner in Aufruhr. Zahlreiche Kühe sind tot aufgefunden worden, nachdem sie gefährliche Fremdkörper verschluckt hatten. Zudem wurden Pferde brutal attackiert und schwer verletzt.

Jahrelange Angriffe auf den Bauernhof

Laut Berichten von France3 stehen die Landwirte Elisabeth Le Bail und ihr Ehemann seit Jahren im Fokus mutmaßlich böswilliger Angriffe. Die jüngsten Todesfälle ihrer Kühe werden durch zerschnittene Getränkedosen verursacht, die mit dem Futter aufgenommen und anschließend im Verdauungstrakt der Tiere tödliche Verletzungen verursachen.

Für das Ehepaar ist es ein wiederkehrender Albtraum. Insgesamt haben sie bereits etwa fünfzig Kühe verloren, was nicht nur emotionale Verluste bedeutet, sondern auch erhebliche finanzielle Einbußen durch den Wegfall von Milch- und Fleischerträgen nach sich zieht.

Angst um das eigene Leben

Die psychischen Belastungen durch diese Ereignisse sind enorm: Die Landwirte berichten von schlaflosen Nächten und einer stetig wachsenden Angst um ihr eigenes Leben. Diese Bedrohung scheint sich nun auch auf ihre Pferde auszudehnen.

In der Nacht des 22. September wurden zwei Stuten Opfer eines brutalen Angriffs. Elisabeth Le Bail ist überzeugt, dass die Tiere mit Eisenstangen geschlagen wurden – eine Attacke von solcher Gewalt, dass sie nicht mit einem einfachen Stock hätte ausgeführt werden können.

Strafverfolgung eingeleitet

Von den beiden angegriffenen Stuten hat nur eine überlebt und erholt sich langsam von ihren schweren Verletzungen. Die Familie hat inzwischen Anzeige erstattet und erwartet baldige Befragungen durch die Gendarmerie.