Anzeige
 

82 % von England als Dürregebiet ausgewiesen

Großbritannien erlebt derzeit eine historische Dürreperiode, die 82 % der Landesfläche betrifft. Die britische Umweltbehörde hat Yorkshire als jüngste Region in die Liste der Dürregebiete aufgenommen, was die ernsten Auswirkungen des trockenen Klimas verdeutlicht. Diese Situation ist das Ergebnis des heißesten Sommers seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 2026, der von mehreren Hitzewellen geprägt war. Um den Wassermangel zu beheben, wären anhaltende und starke Regenfälle notwendig, um sowohl die Stauseen als auch das Grundwasser wieder aufzufüllen.

Auswirkungen auf das Land

Die Situation in England ist besonders kritisch, da nur zwei Regionen im Norden bisher von einer offiziellen Dürreeinstufung verschont geblieben sind. Diese Gebiete befinden sich jedoch ebenfalls in einer Phase „anhaltender Trockenheit“, was sie an den Rand der Dürre bringt. Besorgniserregend ist zudem, dass im September lediglich 65 % der üblichen Niederschlagsmenge verzeichnet wurden. Die Wasserreserven in den Stauseen sind mit einer Füllrate von 55 % deutlich unter dem erwarteten Durchschnitt von 74,3 % geblieben.

Situation in Deutschland

Auch Deutschland kämpft mit Trockenheit, obwohl es hier zuletzt wieder geregnet hat. Der Dürremonitor des Helmholtz-Instituts zeigt insbesondere im Süden Deutschlands einen erheblichen Wassermangel im Unterboden an. Während oberflächliche Bodenschichten bis zu einer Tiefe von 25 cm durch Niederschläge etwas feuchter geworden sind, reicht dies nicht aus, um die hohen Defizite im Südwesten auszugleichen.

Agrarwetterprognose

Im Hinblick auf das Agrarwetter bleibt es spannend: In der Nacht zum Dienstag ist mit geringer Bewölkung und Nebelfeldern zu rechnen. Während nach Mitternacht im Westen Wolken zunehmen, bleibt Regen weitgehend aus. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 11 und 0 Grad je nach Region.

Am Dienstag wird ein freundlich-sonniger Tag erwartet, vor allem im Südosten und Osten Deutschlands. Jedoch nimmt die Bewölkung im Laufe des Tages zu und vereinzelt kann es regnen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 14 und 19 Grad bei schwachem bis mäßigem Wind.

Ausblick auf die Woche

Der Mittwoch beginnt südlich der Donau stark bewölkt mit ein wenig Regen an den Alpen, bevor sich das Wetter aufklart. In anderen Regionen setzt sich nach Nebelauflösung meist trockenes Wetter mit heiteren Abschnitten durch. Die Temperaturen liegen zwischen 16 Grad nahe Nord- und Ostsee bis hin zu 21 Grad am Oberrhein.

Für Donnerstag werden milde Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad erwartet; Nebel löst sich teils nur langsam auf. Der Freitag bringt im Nordwesten dichte Wolken und Schauerregen während es anderswo meist sonnig bleibt.

Für das Wochenende zeichnen sich wechselnde Bedingungen ab: leichter Regen wechselt sich mit trockenen Abschnitten ab, wobei die Temperaturen tagsüber zwischen 10 und 15 Grad liegen werden.