Anzeige
 

Argentiniens Agrarexporte in die EU steigen dank Mercosur um 21 %

Seit der vorläufigen Umsetzung des Handelsabkommens zwischen dem Mercosur und der EU verzeichnet Argentinien einen signifikanten Anstieg seiner Agrarexporte nach Europa. Laut Angaben des argentinischen Staatssekretariats für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei, die über das Online-Magazin ThePoultrySite und Reuters verbreitet wurden, sind die Exporte in den ersten vier Monaten nach Inkrafttreten des Abkommens stark gestiegen.

Erheblicher Anstieg des Exportwerts

Zwischen Mai und August 2026 belief sich der Wert der argentinischen Exporte agrarindustrieller Produkte in die EU auf 1,92 Milliarden US-Dollar. Dies stellt eine Steigerung von 21 % im Vergleich zum Durchschnitt desselben Zeitraums der letzten drei Jahre dar. Besonders bemerkenswert ist der Zuwachs bei den Produkten, die von den Zollsenkungen des Abkommens profitieren. Hier stiegen die Exportzahlen um 44 % über den Dreijahresdurchschnitt hinaus.

Langer Weg zum Handelsabkommen

Das Handelsabkommen zwischen dem Mercosur, bestehend aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay, und der EU wurde im Januar unterzeichnet. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert an Verhandlungen trat es schließlich vier Monate später vorläufig in Kraft. Diese Einigung wird als bedeutender Fortschritt für den internationalen Handel gewertet, auch wenn weiterhin Herausforderungen bestehen.

Die positiven Zahlen spiegeln die wirtschaftlichen Vorteile wider, die das Abkommen mit sich bringt. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich diese Dynamik langfristig auf beide Wirtschaftsräume auswirken wird und welche weiteren Auswirkungen auf lokale Märkte zu erwarten sind.