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EU-Butterexporte steigen um 38 %: USA größter Abnehmer

Die europäischen Butterexporte verzeichneten in den ersten sieben Monaten des Jahres einen bemerkenswerten Anstieg. Laut der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) konnten die EU-27-Staaten insgesamt 211.914 Tonnen Butter und Butteröl auf dem Weltmarkt absetzen, was einem Zuwachs von 38,2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

USA als bedeutendster Abnehmer

Trotz einer gestiegenen Eigenproduktion und erhöhten Milchmengen bleibt der nordamerikanische Markt der größte Abnehmer für europäische Butter. Die USA steigerten ihre Importe aus der EU um 21,4% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die irische Butter erfreut sich dabei hoher Beliebtheit. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da die USA parallel ihre eigenen Butterexporte ausgeweitet haben.

Erhöhung der Exporte in weitere Regionen

Nicht nur in die USA, auch in andere Länder konnte die EU ihre Lieferungen ausbauen. So stiegen die Exporte ins Vereinigte Königreich, nach China, in die Türkei sowie in Länder der MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika) und den Fernen Osten deutlich an. Diese Regionen zeigen ein wachsendes Interesse an europäischer Butterqualität.

Die kontinuierliche Nachfrage nach europäischer Butter auf dem internationalen Markt unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit und den Ruf der EU-Produkte. Trotz globaler Herausforderungen in der Agrarwirtschaft gelingt es den europäischen Produzenten, ihre Position zu stärken und neue Märkte zu erschließen.