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EU-Schweinefleischproduktion 2026 um 2 % gestiegen trotz ASP-Hürden

Im ersten Quartal 2026 konnte die EU einen Anstieg der Schweinefleischerzeugung um etwa 2 % verzeichnen. Diese positive Entwicklung führt insbesondere auf Zuwächse in Spanien und Dänemark zurück, während Deutschland seine Produktion stabil hielt. Trotz dieser Erholungsphase bleibt die Afrikanische Schweinepest (ASP) ein bedeutendes Hemmnis für den Export.

Erholung der Schlachtzahlen setzt sich fort

Laut aktuellen Schätzungen übertraf die Zahl der Schweineschlachtungen im Zeitraum von Januar bis März die des Vorjahres um ungefähr 2 %. Dies markiert eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, nachdem die Produktionszahlen in den letzten Jahren rückläufig waren. Besonders hervorzuheben sind dabei Spanien und Dänemark, die deutliche Steigerungen verbuchten.

Spanien und Dänemark verzeichnen starke Zuwächse

Mit 15,1 Millionen Schlachtungen hat Spanien seine führende Position innerhalb der EU weiter ausgebaut. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der geschlachteten Tiere um 3,9 %. Noch beeindruckender ist das Wachstum in Dänemark, wo ein Anstieg von 8 % registriert wurde – der höchste unter den analysierten Ländern.

Demgegenüber blieb die Schlachtung in Deutschland, dem zweitgrößten Produzenten von Schweinefleisch in Europa, nahezu unverändert. Insgesamt zeigt sich ein differenziertes Bild zwischen den Mitgliedstaaten: Während einige Länder Zuwächse verzeichnen konnten, meldeten andere wie die Niederlande einen Rückgang von 6,3 %.

Herausforderungen durch ASP

Trotz steigender Produktionszahlen stehen nationale Schweinemärkte vor Herausforderungen. Wegen der ASP sind wichtige Exporteure wie Spanien und Deutschland gezwungen, ihre Lieferungen in Drittstaaten stark einzuschränken oder gänzlich zu stoppen. Dies führt dazu, dass mehr Fleisch innerhalb Europas verbleibt und dort vermarktet werden muss.

Wie sich diese Situation im weiteren Verlauf des Jahres entwickeln wird, bleibt laut Einschätzung der AMI ungewiss. Wesentliche Faktoren sind hierbei sowohl die generelle Marktlage als auch die Handelsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der EU.