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Deutschlands Agrarflächen 2025: Ackerland dominiert mit 70 Prozent

Im Jahr 2025 nutzte die deutsche Landwirtschaft etwa 16,6 Millionen Hektar der Bodenfläche des Landes, was rund der Hälfte der gesamten Fläche Deutschlands entspricht. Diese landwirtschaftlich genutzte Fläche teilt sich in drei Hauptkategorien auf: Ackerland, Dauergrünland und Dauerkulturen.

Verteilung der landwirtschaftlichen Flächen

Von der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche entfielen im Jahr 2025 rund 70 Prozent auf Ackerland, das sind etwa 11,7 Millionen Hektar. Dauergrünland machte knapp 29 Prozent aus, was einer Fläche von 4,7 Millionen Hektar entspricht. Dauerkulturen wie Rebflächen oder Obstplantagen nahmen gut ein Prozent ein, das sind etwa 200.000 Hektar.

Eine umfassende Betrachtung zeigt auch die Bedeutung des Waldes in der Flächenverteilung. Laut dem Bericht des Deutschen Bauernverbands (DBV) von Dezember 2025 umfasst das gesamte Land- und Forstwirtschaftsgebiet Deutschlands etwa 28,7 Millionen Hektar. Dies schließt sowohl landwirtschaftliche als auch forstwirtschaftliche Flächen ein.

Ackerbau dominiert die Nutzung

Auf den Ackerflächen wurden im Jahr 2025 rund sechs Millionen Hektar für den Getreideanbau genutzt, wobei Weizen mit drei Millionen Hektar den größten Anteil hatte. Ölpflanzen wie Winterraps wurden auf etwa 1,2 Millionen Hektar angebaut, während Silomais auf zwei Millionen Hektar wuchs. Hülsenfrüchte belegten eine Fläche von rund 303.000 Hektar. Zudem wurden 432.000 Hektar als stillgelegte Flächen ausgewiesen.

Dauergrünland und seine Rolle

Dauergrünland ist weiterhin ein bedeutender Bestandteil der Landwirtschaft in Deutschland. Im Jahr 2025 wurden rund 4,7 Millionen Hektar als Dauergrünland bewirtschaftet, darunter Wiesen und Weiden sowie ertragsarmes Grünland. Hinzu kamen Ackerflächen mit Feldgrasanbau auf weiteren 283.000 Hektar.

Die Bedeutung dieser Flächen wird deutlich durch ihre Rolle in der ökologischen Nachhaltigkeit und dem Erhalt der Biodiversität innerhalb der deutschen Landwirtschaftslandschaft.