Die internationalen Ölpreise haben sich nach einem deutlichen Rückgang stabilisiert und zeigen sich im aktuellen Handel kaum verändert. Dies wirkt sich auch auf die Heizölpreise aus, die weiterhin auf einem attraktiven Niveau gehandelt werden. Die Kontrakte für die Nordsee-Ölsorte Brent notieren im April bei knapp 66 Dollar pro Barrel, während Gasöl für Februar derzeit bei 680 Dollar pro Tonne liegt.
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Entspannung am Ölmarkt durch politische Entwicklungen
Die geopolitische Lage hat sich entspannt, insbesondere da die Gefahr einer Eskalation im Nahen Osten abgewendet scheint. Neue Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen diese Woche beginnen. Der Rohölpreis hat etwa die Hälfte des Anstiegs vom Januar wieder verloren und bewegt sich nun auf dem Durchschnittsniveau der letzten zwölf Monate.
Einfluss neuer Handelsabkommen
Ein kürzlich von US-Präsident Trump verkündeter Handelsdeal mit Indien könnte den Ölmarkt weiter beeinflussen. Indien soll künftig mehr Öl aus den USA und Venezuela importieren, während Zölle reduziert und Strafzölle auf russisches Öl aufgehoben werden. Sollte Indien diesen Deal bestätigen, könnte dies politischen Druck auf Russland ausüben und möglicherweise den Friedensprozess mit der Ukraine fördern.
US-Ölbestandsdaten im Fokus
Diese Woche wird auch ein Augenmerk auf die US-Ölbestandsdaten gelegt, obwohl diese aufgrund der extremen Kältewelle in Nordamerika verzerrt sein könnten. Das American Petroleum Institute (API) wird heute Abend neue Zahlen veröffentlichen, gefolgt vom Department of Energy (DOE) morgen.
Einflussfaktoren am Devisenmarkt
Anhaltende Auswirkungen hat auch die Nominierung von Kevin Warsh als potenzieller Präsident der US-Notenbank, was dem Dollar Auftrieb gibt. Händler richten ihre Aufmerksamkeit zudem auf neue Konjunkturdaten aus Europa und den USA.
Aussichten für Heizölpreise
Trotz der teils niedrigen Temperaturen bleibt die Lage am heimischen Heizölmarkt entspannt. Erste Preistendenzen deuten heute Morgen auf ein leichtes Plus von bis zu einem halben Cent pro Liter hin. Die Versorgungslage ist gut, und die Notierungen bleiben attraktiv.
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