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Globale Gerstenernte 2025/26: Produktion deckt Verbrauch voll ab

Die globale Gerstenproduktion erlebt im Wirtschaftsjahr 2025/26 einen deutlichen Aufschwung. Laut Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums wird die Produktion voraussichtlich auf 153,7 Millionen Tonnen ansteigen, was einem Zuwachs von 10,4 Millionen Tonnen oder 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Erholung der Ernte

Zwar erreicht die Ernte nicht das Rekordniveau von 161,5 Millionen Tonnen aus der Saison 2020/21, dennoch zeigt sich eine signifikante Verbesserung. Die Europäische Union bleibt mit einem Anteil von rund 36 % der größte Produzent und erwartet eine Ernte von 56 Millionen Tonnen, deutlich mehr als die 50,3 Millionen Tonnen des Vorjahres. Russland und Australien folgen mit erwarteten Ernten von 19,4 bzw. 15,5 Millionen Tonnen.

Deckung des Verbrauchs

Der weltweite Gerstenverbrauch wird sich auf 150,6 Millionen Tonnen belaufen und kann erstmals seit zwei Jahren wieder vollständig durch die Produktion gedeckt werden. Die EU bleibt sowohl größter Produzent als auch Verbraucher mit einem prognostizierten Konsum von 48,3 Millionen Tonnen. Russland und China gehören ebenfalls zu den großen Verbrauchern, wobei China aufgrund seiner geringen Eigenproduktion weiterhin erhebliche Mengen importieren muss.

Anstieg im Welthandel

Mit dem Produktionsanstieg wird auch der internationale Handel zunehmen. Das USDA prognostiziert für das Jahr 2025/26 einen Anstieg der globalen Gerstentransporte auf 31,5 Millionen Tonnen, was einem leichten Anstieg gegenüber den 30,4 Millionen Tonnen des Vorjahres entspricht. Australien wird voraussichtlich Hauptakteur auf diesem Markt sein.

Wachstum der Vorräte

Trotz der gesteigerten Exporte wird erwartet, dass die globalen Gerstevorräte um 12,4 % oder 2,3 Millionen Tonnen zunehmen und somit am Ende der Saison insgesamt 21 Millionen Tonnen erreichen. Dieser Anstieg markiert eine Erholung vom zweitniedrigsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten.

China bleibt ein bedeutender Importeur mit Einfuhren von voraussichtlich 10,5 Millionen Tonnen. Auch Länder wie Saudi-Arabien und Iran setzen ihren Importkurs fort und tragen so zur Stabilisierung des globalen Marktes bei.

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