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Molkereien erhöhen Milchpreise im September um bis zu 3 Cent pro kg

Im September konnten sich viele Milchbauern über leicht gestiegene Milchpreise freuen. Die Mehrheit der Molkereien in Deutschland hob das Milchgeld um 0,5 bis 3,0 Cent pro Kilogramm an. Der Grundpreis variiert jedoch stark und liegt aktuell zwischen 33,5 und 43,0 Cent pro Kilogramm. Zum Vergleich: Vor einem Jahr bewegten sich die Preise noch zwischen 47,0 und 54,5 Cent.

Unterschiedliche Preisentwicklungen in den Regionen

Besonders im Norden Deutschlands war eine positive Entwicklung zu beobachten. Hier erhöhten mehrere Molkereien ihre Preise deutlich. Die Breitenburger Milchzentrale stach mit einem Anstieg von 3,0 Cent auf 43,0 Cent pro Kilogramm heraus. Auch Viöl, Uelzena und Wasbek verzeichneten Erhöhungen um jeweils 2,0 Cent. Kleinere Anpassungen zwischen 0,5 und 1,0 Cent nahmen das Deutsche Milchkontor und die Meierei Barmstedt vor.

In Westdeutschland folgten ebenfalls moderate Preiserhöhungen. Die Wiesehof Sahnemolkerei hob ihren Preis um 0,5 Cent an, während Hochwald, Arla und Moers Frischeprodukte um je 1,0 Cent zulegten. FrieslandCampina erhöhte das Milchgeld sogar um 1,5 Cent.

Mögliche Übernahmepläne in Ostdeutschland

Ostdeutsche Molkereien zeigten teils ähnliche Tendenzen: Meggle Cheese in Wismar erhöhte ihren Grundpreis um 1,5 Cent auf 40,0 Cent pro Kilogramm. Die Vogtlandmilch hielt ihren Preis konstant bei 33,50 Cent. Spannend bleibt es bei der Molkerei in Plauen: Hier gibt es Spekulationen über eine Übernahme durch die Unternehmensgruppe Theo Müller.

Süddeutschland mit verhaltenen Anpassungen

Im Süden Deutschlands fielen die Preissteigerungen hingegen gering aus oder blieben ganz aus. So zahlten die Milchwerke Berchtesgadener Land und Bad Wörishofen keine höheren Preise im Vergleich zum Vormonat. Bayernland und Omira hingegen erhöhten um je einen Cent. Schwarzwaldmilch und die Milchwerke Oberfranken West steigerten ihre Preise jeweils um zwei Cent.