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Brennholzpreise im August 2026: Erneuter Anstieg erwartet

Die Brennholzpreise in Deutschland haben im August 2026 erneut einen Aufwärtstrend eingeschlagen, nachdem sie im März desselben Jahres ein Rekordhoch erreicht hatten. Obwohl die Preise bis zur Jahresmitte um etwa 6 % gesunken waren, liegen sie immer noch deutlich über den Werten des Vorjahres. Diese Entwicklung ist besonders für Kaminbesitzer relevant, die sich auf die kommende Heizsaison vorbereiten.

Brennholzpreise steigen trotz Rückgang im zweiten Quartal

Laut Statistischem Bundesamt erreichten die Brennholzpreise im März 2026 ihren Höhepunkt und sanken bis Juni aufgrund des Endes der Heizsaison. Trotz dieses saisonalen Rückgangs blieben die Preise im Vergleich zum Vorjahr höher. So waren beispielsweise die Hartholzpreise im Juni 10 % teurer als ein Jahr zuvor, während Nadelholzpreise nach einem Rückgang immer noch um 14 % über den Vorjahreswerten lagen.

Der erneute Preisanstieg seit Juli wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Zum einen füllen Brennholzhändler ihre Lagerbestände auf, zum anderen gibt es Unsicherheiten hinsichtlich des Holzangebots. Steigende Energie- und Transportkosten führen ebenfalls zu Preiserhöhungen bei einigen Händlern.

Selbstaufarbeitung von Brennholz: Eine kostengünstige Alternative

Wer sein Brennholz beim Forstamt erwirbt und selbst aufarbeitet, kann oft von stabileren Preisen profitieren. Dies erfordert jedoch erheblichen Eigenaufwand, da das Holz vor Ort gesägt, transportiert, gespalten und gelagert werden muss. Käufer benötigen zudem eine geeignete Ausrüstung und müssen einen Motorsägenschein vorweisen können.

Das Angebot von Forstämtern richtet sich vor allem an Haushalte mit größerem Bedarf und ausreichendem Lagerplatz. Die üblichen Mengen liegen zwischen fünf und zehn Festmetern.

Brennholzkauf beim Händler: Bequemlichkeit hat ihren Preis

Für Kaminbesitzer, die kleinere Mengen oder weniger Aufwand bevorzugen, bietet der regionale Brennholzhändler eine komfortable Alternative. Diese Händler liefern ofenfertiges Holz direkt nach Hause. Laut Thomas Schnabel von der HKI sind diese kleineren Mengen oft günstiger als Sackware aus dem Baumarkt.

Eine Erhebung des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) ergab, dass der Preis für einen Raummeter Buchenscheite im Juli 2026 durchschnittlich 144,7 Euro betrug – ein Anstieg gegenüber Januar desselben Jahres.

Regionale Unterschiede bei Brennholzpreisen

Die Höhe der Brennholzpreise variiert stark je nach Region und hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören der Abstand zu Verbrauchszentren sowie der Trocknungsgrad des Holzes. Außerdem beeinflussen Scheitlänge und Mengeneinheiten wie Schüttraummeter oder Raummeter den Preis erheblich.

Kaminbesitzer sollten daher nicht nur auf den Preis achten, sondern auch Lieferkonditionen vergleichen, um das beste Angebot zu finden.

Aktuelle Preise für Buchen- und Nadelholz

Im August 2026 kostet ofenfertiges Buchenholz mit einer Scheitlänge von 30 bis 33 cm zwischen 118 und 130 Euro pro Schüttraummeter – in einigen Fällen sogar bis zu 165 Euro. Frisches Buchenholz ist etwas günstiger zu haben.

Nadelholz wie Fichte oder Kiefer wird vorgetrocknet für etwa 65 bis 75 Euro pro Schüttraummeter angeboten; getrocknete Varianten kosten zwischen 75 und über 100 Euro. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Preisunterschied zwischen Angeboten beim Händler und im Baumarkt.