Die Milchpreise in Deutschland zeigen im April eine differenzierte Entwicklung. Während einige Molkereien im Norden die Preise anheben, bleiben sie im Süden weitgehend stabil.
Norden mit steigenden Preisen
Im Norden Deutschlands zeichnet sich eine positive Tendenz ab, da mehrere Molkereien ihre Auszahlungspreise erhöhen. So haben das Deutsche Milchkontor (DMK) und die Milcherfassung Uelzena ihre Grundpreise um 2 Cent auf jeweils 37 Cent pro Kilogramm angehoben. Auch andere Molkereien wie Cremilk und die Elsdorfer Molkerei melden ähnliche Erhöhungen, wobei letztere nun bei 38,5 Cent pro Kilogramm liegt.
Stabilität und leichte Anstiege in West und Ost
In den westlichen und östlichen Regionen sind die Preisveränderungen weniger ausgeprägt. FrieslandCampina hebt den Preis um 2,5 Cent auf 38,4 Cent pro Kilogramm an. Andere wie Arla halten ihre Grundpreise konstant. Im Osten erhöhten Rücker in Wismar und Vogtlandmilch ihre Preise um 1,5 Cent.
Süddeutschland bleibt konstant
Im Süden sind kaum Veränderungen zu verzeichnen. Die Milchwerke Schwaben passen ihren Preis leicht um 0,5 Cent nach oben an, während Omira den Preis geringfügig senkt. Insgesamt bleiben viele süddeutsche Molkereien wie Schwarzwaldmilch oder Hohenlohe bei ihren bisherigen Auszahlungsbeträgen.
- Norden: Preiserhöhungen bis zu 39 ct/kg
- West/Ost: Moderate Anpassungen
- Süden: Kaum Veränderungen
