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Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit April: Heizöl erneut teurer

An den globalen Warenterminmärkten legten die Rohölnotierungen auch am gestrigen Handelstag weiter zu. Damit erreichen sie aktuell den höchsten Stand seit Mitte April. Die stabilen Wechselkurse tragen dazu bei, dass auch Heizöl in Deutschland mit Preisaufschlägen in die verkürzte Handelswoche startet.

Für die europäische Referenzsorte Brent notieren die August-Lieferkontrakte derzeit bei 67,20 US-Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl mit Lieferung im Juni wird aktuell zu 644 US-Dollar gehandelt. Der Euro zeigt sich gegenüber dem US-Dollar stabil und pendelt weiterhin um die Marke von 1,1410.

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Nach einer positiven Telefonkonferenz zwischen den Präsidenten der USA und Chinas am vergangenen Donnerstag haben sich die Verhandlungsdelegationen beider Länder erneut getroffen. Bereits am Vortag fanden in London Gespräche auf hoher Ebene statt. Heute sollen diese in gleicher Besetzung fortgeführt werden. Unter den Teilnehmern befinden sich der chinesische Vize-Ministerpräsident He Lifeng und der US-Finanzminister Bessent, was die Relevanz des Treffens unterstreicht.

Die Handelszahlen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten zeigen deutliche Rückgänge. Im Mai lagen Chinas Exporte in die USA um 34,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig gingen die US-Lieferungen nach China um rund 18 Prozent zurück. Der Rohölmarkt reagierte auf die Aussicht einer möglichen Einigung mit steigenden Preisen – der höchste Stand seit sieben Wochen wurde erreicht.

Ein weiterer Faktor für den Anstieg ist die Produktion der OPEC-Staaten. Laut einer aktuellen Erhebung von Reuters wurde die tägliche Fördermenge im Mai um rund 150.000 Barrel erhöht. Diese Steigerung fiel allerdings geringer aus, als es die Vereinbarungen erlaubt hätten. Detaillierte Daten zu den Produktionsmengen der Mitgliedsländer werden mit dem nächsten Monatsbericht der OPEC erwartet, der für kommenden Montag angekündigt ist.

Auch in den USA sind aktuelle Zahlen verfügbar. Die Zahl der aktiven Bohranlagen ist in der Vorwoche deutlich gesunken. Mit 442 aktiven Anlagen wurde der niedrigste Stand seit Herbst 2021 erreicht. In dieser Woche steht neben den Lagerbestandsdaten auch die Veröffentlichung des Monatsberichts der Energy Information Administration (EIA) bevor.

Am Währungsmarkt zeigt sich das Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar weiterhin stabil. Anleger beobachten die weiteren Entwicklungen in den Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und China mit großem Interesse.

In Deutschland müssen sich Heizölverbraucher erneut auf Preissteigerungen einstellen. Die ersten Berechnungen für den Tagesverlauf deuten auf einen Anstieg von ein bis zwei Cent pro Liter hin. Damit setzt sich die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage fort. Dies wirkt sich spürbar auf das Kaufverhalten aus – die Zahl der aktiven Bestellungen ist derzeit gering, ebenso wie die Marktaktivität im Handel.

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