Anzeige
 

EU-Honigimporte 2023: China und Ukraine als Hauptlieferanten

Die Europäische Union hat im Jahr 2023 insgesamt 163.700 Tonnen Honig aus Drittstaaten importiert. Wie aktuelle Zahlen des Statistischen Amts der EU (Eurostat) zeigen, war China mit 60.200 Tonnen der wichtigste Lieferant, gefolgt von der Ukraine mit 45.800 Tonnen. Diese beiden Länder machten zusammen 65% der gesamten Honigimporte aus.

Hauptlieferanten des EU-Honigs

China ist mit einem Anteil von 37% der größte Lieferant von Honig für die EU. Im Jahr 2023 wurden 60.200 Tonnen Honig aus dem Reich der Mitte importiert. An zweiter Stelle steht die Ukraine, die 45.800 Tonnen und damit 28% der Gesamtmenge lieferte. Auch Argentinien (12%), Mexiko (7%) und Kuba (3%) trugen zu den Importen bei.

Wert der Importe und Exporte

Der Gesamtwert der Honigimporte der EU betrug 2023 laut Eurostat 359,3 Millionen Euro. Die Exporte der EU beliefen sich auf 146 Millionen Euro, wobei das exportierte Volumen mit nur 24.900 Tonnen vergleichsweise gering war. Besonders gefragt war der Honig der EU-Imker im Vereinigten Königreich, in Saudi-Arabien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten.

Hauptimportländer innerhalb der EU

Die meisten importierten Honigmengen gingen nach Deutschland, wo 41.000 Tonnen eingeführt wurden. Belgien importierte 31.400 Tonnen, gefolgt von Polen mit 23.300 Tonnen und Spanien mit 15.700 Tonnen. Diese Länder sind die Hauptabnehmer des importierten Honigs und spielen eine zentrale Rolle im europäischen Honigmarkt.

Exporte von EU-Honig

Bei den Exporten wurde vor allem Honig aus Spanien außerhalb der EU verkauft. Die Ausfuhren aus Spanien beliefen sich auf 7.100 Tonnen, was 29% der gesamten EU-Ausfuhren entspricht. Deutschland exportierte 5.500 Tonnen Honig außerhalb der EU, während Rumänien 1.700 Tonnen und Ungarn knapp darunter lagen. Diese Länder sind führend im Export von EU-Honig und tragen wesentlich zur Präsenz des europäischen Honigs auf den internationalen Märkten bei.

Weitere Agrarmarkt-Nachrichten

Schweinepreise steigen weiter: Knappes Angebot treibt Notierungen an

Schweinepreise steigen weiter an: Die aktuelle Marktlage zeigt eine anhaltende Aufwärtsbewegung bei den Preisen für Schlachtschweine. Aufgrund des begrenzten Lebendangebots, das die...

Düngerpreise explodieren: Welche Länder jetzt die Versorgung sichern

Die jüngsten Spannungen im Nahen Osten und die daraus resultierende faktische Blockade der Straße von Hormus haben zu einem deutlichen Anstieg der...

Kuhschlachtungen in Deutschland auf Rekordtief trotz sinkender Milchpreise

Im Januar 2026 wurden in Deutschland weniger Kühe geschlachtet als im gleichen Monat des Vorjahres, obwohl die Milchpreise gesunken sind. Diese Entwicklung...

Nahost-Konflikt treibt Rapspreise auf 500 €: Auswirkungen für Landwirte

Die jüngsten politischen Spannungen im Nahen Osten haben den Rapspreis erneut in die Nähe von 500 Euro pro Tonne gebracht. Diese Entwicklungen...

Kartoffelmarkt unter Druck: Überangebot lässt Preise abstürzen

Der europäische Kartoffelmarkt steht vor einer tiefen Krise, die insbesondere die Verarbeitungskartoffeln betrifft. Experten schätzen, dass in den vier größten Anbauländern -...