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Neue 12 m Sabre-Direktsaatmaschine von Weaving ab Dezember erhältlich

Mit der Einführung einer neuen 12-Meter-Direktsaatmaschine erweitert das britische Unternehmen Weaving Ltd sein Portfolio im Bereich der landwirtschaftlichen Maschinen. Diese Maschine, die Ende des Jahres auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird, ist ein bedeutender Fortschritt in der Effizienz und Flexibilität der Direktsaat.

Weaving Ltd setzt auf Innovation

Weaving Ltd, ein familiengeführtes Unternehmen aus Evesham, hat seine Sabre-Direktsaatmaschinenreihe um ein neues Modell mit einer Arbeitsbreite von zwölf Metern ergänzt. Damit umfasst das Sortiment nun acht Modelle, die von drei bis zwölf Meter reichen. Die neue Maschine verfügt über die bekannten 12-mm-Panzerstahl-Zinken und bietet verschiedene technische Raffinessen.

Die Maschine kann mit zwei unterschiedlichen Scharanordnungen ausgestattet werden. Der klassische Aufbau besteht aus 48 Zinken in zwei Reihen, ergänzt durch eine Reihe von Schneidscheiben im vorderen Bereich. Alternativ können die Schneidscheiben angehoben werden, um die Schare großzügiger auf drei Reihen zu verteilen und so einen engeren Reihenabstand zu erreichen.

Effizienzsteigerung durch größeren Tank

Ein wesentlicher Vorteil der neuen Sabre-Maschine ist der vergrößerte Stahltank mit einem Fassungsvermögen von 6.200 Litern – eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum 2.000-Liter-Kunststofftank der kleineren 8-Meter-Version. Der Tank ist in drei Kammern unterteilt und arbeitet unter Überdruck, um eine gleichmäßige Saatgutverteilung zu gewährleisten.

An der Vorderseite der Maschine besteht zudem die Möglichkeit, einen separaten Avadex-Streuer zu montieren. Diese Funktionalität könnte insbesondere für Landwirte nützlich sein, die eine präzisere Ausbringung von Zusatzstoffen wünschen.

Neues Dosiersystem für mehr Flexibilität

Eine weitere Innovation ist das selbstentwickelte Dosiersystem von Weaving Ltd, das aufgrund des Umstiegs auf ein Drucksystem notwendig wurde. Im Gegensatz zu den gängigen Accord-Systemen hat Weaving ein eigenes System aus Edelstahlblech entwickelt, das Einschubkassetten für unterschiedliche Saatgutgrößen verwendet. Gesteuert wird es über Motoren und ein ISOBUS-System von RDS.

Spezialfahrwerk für größere Breiten

Die Ingenieure bei Weaving mussten auch das Fahrwerk neu gestalten, da die bisher verwendeten Ausführungen nur für Maschinen bis acht Meter geeignet waren. Die Schareinheit wurde ans Heck verlagert, was ermöglicht, dass sie beim Zusammenklappen vertikal schwenkt und sich an den Saatgutbehälter anlegt – ähnlich wie bei einem Feldspritzen-Gestänge.

Hergestellt sind die Zinken aus Stahlguss mit Verschleißplatten aus Wolframkarbid. Diese halten laut Herstellerangaben dreimal länger als herkömmliche Zinken aus gehärtetem Stahl.

Der Preis für diese innovative Maschine liegt in England bei umgerechnet 172.350 €. Auf dem deutschen Markt wird sie ab Dezember 2026 verfügbar sein und von der deutschen Niederlassung von Weaving vorgestellt werden.