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Massey Ferguson MF 1842S: Effizienter Ballenpressen mit 20% mehr Leistung

Die landwirtschaftliche Branche in England verzeichnet weiterhin eine stabile Nachfrage nach kleinen Quaderballen, was sich in den etwa 30 verkauften Einheiten des Modells MF 1842S von Massey Ferguson pro Jahr widerspiegelt. Diese Hochleistungspresse ist mit einem Preis von knapp 32.330 € auf dem Markt erhältlich und wurde entwickelt, um die Effizienz um 20 % gegenüber dem leichteren Modell 1840 zu steigern.

Technische Innovationen und Leistungssteigerungen

Der technische Fortschritt der MF 1842S beginnt bei ihrer 2 m breiten Hesston-Pick-up, die zentral positioniert ist und vom größeren Modell MF 185 übernommen wurde. Diese Komponente arbeitet zusammen mit einer Hochgeschwindigkeits-Rotorhaspel, die Heu und Stroh durch zwei Querförderschnecken mit 330 mm Durchmesser sowie einen erweiterten Einzugskanal leitet.

Im Gegensatz zum Modell 1840, das eine vierzinkige Raffergabel verwendet, besitzt die MF 1842S eine innovative Doppelgabel mit zwei Reihen zu je drei Zinken. Dies ermöglicht eine schnellere Arbeitsweise, unterstützt durch ein größeres Schwungrad.

Verbesserte Pressmechanismen und Traktoranforderungen

Ein weiteres Merkmal der Presse ist die verlängerte Ballenkammer mit einer Länge von 2,1 m sowie ein fortschrittliches hydraulisches System zur Steuerung der Pressdichte, welches den älteren federbelasteten Presssystemen überlegen ist. Für die Bindung der Ballen sorgt ein Rasspe-Knotensystem, das serienmäßig mit einer zentralisierten Schmierung und einem Reinigungsgebläse ausgestattet ist, um langfristige Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Massey Ferguson empfiehlt für den Einsatz der Maschine einen Traktor mit mindestens 90 PS Leistung – das sind 15 PS mehr als beim Vorgängermodell. Sollte zudem ein nachfolgender „Bale Baron“-Ballensammler zum Einsatz kommen, erhöht sich der Leistungsbedarf entsprechend.