Der Fleischkonsum in der Europäischen Union hat in den letzten Jahren eine weitgehend stabile Entwicklung gezeigt. Laut aktuellen Zahlen lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Verzehr im Jahr 2020 bei etwa 69 Kilogramm, während er bis 2025 auf etwas über 70 Kilogramm stieg. Dies entspricht einem leichten Anstieg von rund 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten
Innerhalb der Europäischen Union gibt es jedoch erhebliche Unterschiede beim Fleischverbrauch. In Ländern wie Spanien, Portugal, Zypern und Irland sind die Konsummengen besonders hoch, während Staaten wie Bulgarien, Malta und Slowenien deutlich geringere Werte aufweisen. Deutschland liegt mit zuletzt knapp 55 Kilogramm pro Kopf weiterhin unter dem EU-Durchschnitt und hat in den vergangenen Jahren keine signifikanten Veränderungen im Konsumverhalten gezeigt.
Einflussfaktoren auf den Fleischkonsum
Die Essgewohnheiten in der EU werden zunehmend von einem gestiegenen Gesundheits- und Umweltbewusstsein beeinflusst. Viele Menschen entscheiden sich für flexitarische Ernährungsformen, was den Fleischkonsum in einigen Ländern reduziert. Dennoch bleibt Fleisch ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Ernährungskultur, was sich an den stabilen bis leicht steigenden Konsumzahlen widerspiegelt.
