Anzeige
 

Vogelgrippe-Ausbruch im Kreis Schaumburg: 200 Hühner getötet

Im Landkreis Schaumburg wurde ein neuer Fall der Geflügelpest auf einem Legehennenbetrieb in Bückeburg-Scheie festgestellt. Die Behörden bestätigten den Ausbruch am vergangenen Freitag, wie aus einer aktuellen Mitteilung des Landkreises hervorgeht.

Umfassende Schutzmaßnahmen nach Ausbruch

Nach Angaben der zuständigen Behörden mussten alle 200 Hühner des betroffenen Betriebs getötet werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Um die Region zu schützen, wurde eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet. Zusätzlich wurde eine Überwachungszone, die sich über zehn Kilometer erstreckt, festgelegt.

Steigende Gefahr durch Zugvögel

Besondere Vorsicht ist geboten, da die Rückkehr von Zugvögeln die Gefahr der Geflügelpest erhöht. Nicht nur im Landkreis Schaumburg, sondern auch im Landkreis Harburg wird darauf hingewiesen, dass sowohl gewerbliche als auch private Geflügelhalter ihre Tiere von Wild- und Wasservögeln fernhalten sollten.

Verpflichtende Stallpflicht eingeführt

Für das gesamte Gebiet gilt nun eine strikte Stallpflicht für Geflügel. Diese Maßnahme betrifft sowohl große Betriebe als auch Hobbyzuchten und soll verhindern, dass die Krankheit durch Kontakt mit infizierten Wildvögeln weiterverbreitet wird.