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Rapskurse fallen: Bärische Signale und höhere Sojaernte drücken Preise

Die Preise für Raps sind zu Beginn dieser Woche leicht gesunken. Die Entwicklung folgt einer allgemeinen Schwäche bei den Sojabohnen, die von Gewinnmitnahmen beeinflusst wurden. Auch der schwächelnde Getreidesektor trägt zur Abwärtsbewegung bei.

Markteinschätzung und globale Einflüsse

Laut Jan Peters von Peters Agrardaten GmbH, fielen die Rapskurse nach einem vorherigen Anstieg durch festere Sojabohnenpreise zurück. Die jüngste Einschätzung der Bohnenernte in Brasilien wurde auf 181 Millionen Tonnen nach oben korrigiert, was zusätzlichen Druck auf die Märkte ausübt.

Der Markt für Pflanzenöle zeigte sich bis vor Kurzem stark, was den Rapspreis unterstützte. Diese Tendenz hält auch in der neuen Woche an. Dennoch verzeichnet Canola in Kanada einen Rückgang, nachdem es zuvor stärker bewertet wurde. Ein Handelsabkommen zwischen Kanada und China könnte jedoch die Nachfrage nach kanadischem Canola beleben.

Klimatische Herausforderungen in Südamerika

Die anhaltende Trockenheit in Südamerika hat negative Auswirkungen auf die dortigen Sojabohnenbestände. Die Börse in Buenos Aires meldet eine Verschlechterung der Bewertung der Feldbestände in Argentinien im Vergleich zur Vorwoche.

Inlandsnachfrage nach Raps bleibt stark

Trotz der internationalen Unsicherheiten bleibt die Nachfrage der Ölmühlen im Inland nach Raps stabil. Sie zeigen weiterhin Interesse und sind bereit, bei Bedarf gute Preise zu zahlen.

  • Rückgang der Rapskurse aufgrund schwächerer Sojabohnenpreise
  • Anhaltende Trockenheit beeinträchtigt südamerikanische Bohnenbestände
  • Starke Inlandsnachfrage stabilisiert Rapsmarkt

Die Entwicklungen auf dem globalen Markt und klimatische Faktoren spielen eine zentrale Rolle bei der Preisgestaltung für Ölsaaten wie Raps. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Faktoren langfristig auf die Erzeugerpreise auswirken werden.

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