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USA 2025: Käseproduktion boomt, Magermilchpulver sinkt weiter

Im Jahr 2025 verzeichnete die USA einen Anstieg in der Milcherzeugung um 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ging einher mit einem leichten Anstieg des Fettgehalts in der Milch um insgesamt 0,04 %. Die ZMB berichtet, dass diese Entwicklungen parallel zu einem Wachstum in der Käseproduktion stattfanden, während die Produktion von Magermilchpulver weiterhin zurückging.

Steigende Käseproduktion in den USA

Die Molkereien in den USA erhöhten ihre Käseproduktion um 2,9 %, was einer Gesamtmenge von 6,65 Millionen Tonnen entspricht. Im Vergleich zu den letzten zehn Jahren bedeutet dies einen signifikanten Zuwachs von 23,9 % oder 1,28 Millionen Tonnen. Mozzarella zeigte hierbei das stärkste Wachstum und machte mit 2,24 Millionen Tonnen etwa ein Drittel der gesamten Käseproduktion aus. Cheddar folgte mit einem Anteil von 27,2 %, was einer Produktion von 1,8 Millionen Tonnen entspricht.

Nachfrage nach proteinreichen Produkten

Konsumentenwünsche nach proteinreichen Lebensmitteln führten dazu, dass die Produktion von Hüttenkäse um 9,4 % und Joghurt um 7,6 % im Vergleich zu 2024 anstieg. Die Butterproduktion erreichte ebenfalls neue Höhen und stieg um 5,7 %, was eine Gesamtmenge von 1,07 Millionen Tonnen bedeutet. Seit dem Jahr 2020 ist das Butteraufkommen somit um nahezu 100.000 Tonnen gewachsen.

Rückläufige Magermilchpulverproduktion

Trotz dieser positiven Trends setzte sich der Rückgang bei der Magermilchpulverproduktion fort. Im Jahr 2025 sank diese um 5,5 % auf insgesamt 971.915 Tonnen und fiel damit erstmals seit 2013 unter die Marke von einer Million Tonnen.

Lagerbestände stabilisieren sich

Auffällig sind zudem die Veränderungen bei den Lagerbeständen: Ende des Jahres 2025 blieben die Bestände an Molkereiprodukten weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres. Während die Butterbestände um 7 %, was einem Rückgang um 7.000 Tonnen im Vergleich zu 2024 entspricht und dem Stand von 2023 nahekommt, sanken die Vorräte an Molkenpulver leicht um 1,7 %. Andererseits stiegen die Bestände an Käse um 1,3 % und diejenigen an Magermilchpulver sogar um 5,6 %.

Diesen Entwicklungen zufolge bleibt abzuwarten, wie sich die Nachfrage nach unterschiedlichen Milchprodukten weiterentwickelt und welche Auswirkungen dies auf den internationalen Markt haben wird.