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Günstige Ölpreise stabil zwischen den Feiertagen

Zwischen den Feiertagen haben die Ölpreise etwas nachgegeben und bleiben insgesamt auf einem sehr günstigen Niveau. Dies spiegelt sich auch in den Heizöl-Notierungen wider, die stabil sind und in einigen Regionen sogar mit leichten Aufschlägen in die letzten Handelstage des alten Jahres starten.

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Der aktuelle Stand der Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegt bei 61,30 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Januar kostet derzeit 616 Dollar. Der Euro hat im Vergleich zum Dollar leicht nachgegeben und wird heute Morgen zu einem Kurs von etwa 1,1760 Dollar gehandelt.

Zwischen den Feiertagen ist der Handel traditionell recht dünn, was dazu führt, dass sich die internationalen Ölpreise weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen – nahe der Jahrestiefstände und auch unweit der Langzeittiefs. Obwohl eine Einigung im Ukraine-Krieg noch aussteht, gab es zuletzt positive Signale vom Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj, was die Futures günstig hält. Leicht unterstützend wirken zudem die Spannungen zwischen den USA und Venezuela sowie Probleme bei der Ölverladung am russischen Schwarzmeerterminal in Noworossijsk, das durch einen ukrainischen Drohnenangriff im November beschädigt wurde.

Die Ölmarktstimmung bleibt angesichts einer erwarteten Überversorgung in den nächsten Wochen und Monaten tendenziell bearish. Auch die kürzlich veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen preisdrückend aus: Über alle Produktbereiche hinweg gab es Aufbauten bzw. ein stärkeres Plus als erwartet, was auf eine gute Versorgungslage hinweist. Heute werden zudem die Zahlen des Department of Energy (DOE) erwartet.

Am Devisenmarkt bleibt die Nachrichtenlage zwischen den Feiertagen ebenfalls dünn, sodass es keine größeren Kursbewegungen zwischen dem Euro und dem US-Dollar gibt. Insgesamt bewegt sich der Euro weiterhin nahe seiner bisherigen Jahreshöchststände.

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In Deutschland starten die Heizölpreise mit leichten Aufschlägen in die Woche. Obwohl aktuelle Berechnungen rein rechnerisch ein Minus ergeben würden, führen viele Leerstände zwischen den Feiertagen und begrenzte Zustelltage dazu, dass die Notierungen leicht steigen. Trotz der mittlerweile vollständig eingepreisten höheren CO2-Abgabe bleibt das Preisniveau sehr attraktiv: Im Vergleich zum Vorjahr sparen Ölheizer derzeit gut 5 Cent pro Liter, im Vergleich zu 2023 sogar knapp 15 Cent pro Liter und im Vergleich zu 2022 etwa 33 Cent pro Liter.