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Baywa AG erzielt fast vollständige Zustimmung zur Sanierungsvereinbarung

Die Baywa AG steht kurz vor der finalen Zustimmung einer angepassten Sanierungsvereinbarung, nachdem sie sich mit nahezu allen relevanten Finanzierungspartnern geeinigt hat. Insgesamt 267 von 268 dieser Partner sowie die Hauptaktionäre, die Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs AG und die Raiffeisen Agrar Invest AG, haben einem Eckpunktepapier zugestimmt. Der Vorstand der Baywa zeigt sich optimistisch, auch mit dem letzten Partner bald eine Übereinkunft zu erzielen.

Anpassungen an der Hybridanleihe geplant

Das verabschiedete Term Sheet sieht nicht nur eine Verlängerung des Sanierungszeitraums vor, sondern fordert auch wesentliche Beiträge von den Hauptfinanzierungspartnern und Großaktionären. Ein zentraler Punkt ist die Restrukturierung der sogenannten Hybridanleihe, einer nachrangigen, festverzinslichen Anleihe ohne feste Laufzeit, die von der Baywa AG ausgegeben wurde.

Ein entscheidender Aspekt zur Umsetzung der Sanierungsvereinbarung ist der Beitrag der nachrangigen Gläubiger. Dazu gehören auch die Inhaber der Hybridanleihe und bestimmte Kredite von Drittparteien. Vorgesehen ist, dass diese Gläubiger nahezu vollständig auf den Nominalbetrag ihrer Anleihen sowie auf alle aufgelaufenen Zinsansprüche verzichten müssen.

Sanierungsaussichten positiv

Laut eines Gutachters kann die Baywa AG durch die Maßnahmen aus dem Term Sheet ihre finanzielle Stabilität zurückgewinnen und sowohl ihre Wettbewerbsfähigkeit als auch Rentabilität wiederherstellen. Diese Einschätzung basiert auf einem aktualisierten Sanierungskonzept, das im Rahmen des Term Sheets entwickelt wurde.

Der Vorstand der Baywa ist zuversichtlich, noch in diesem Jahr eine abschließende Sanierungsvereinbarung zu erreichen. Dies erfordert jedoch die Zustimmung aller relevanten Gremien innerhalb des Unternehmens sowie vonseiten der Großaktionäre und Finanzierungspartner.