Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran beeinflussen weiterhin die Ölpreise an den internationalen Märkten. Vor den heute geplanten Verhandlungen in Genf zeigen sich die Preise für Rohöl und Gasöl stabil, jedoch ohne klare Richtung. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in den Heizöl-Notierungen wider, die sich ebenfalls wenig verändert präsentieren.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Marktentwicklungen und aktuelle Preisstände
Der April-Kontrakt für die europäische Nordsee-Ölsorte „Brent“ liegt derzeit bei 71,20 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig wird eine Tonne Gasöl zur Lieferung im März mit 734 Dollar gehandelt. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar leicht zulegen können und notiert am Morgen bei etwa 1,1820 Dollar.
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran könnten entscheidende Konsequenzen nach sich ziehen. Laut Experten gibt es zwei mögliche Szenarien: Entweder geht der Iran in den Verhandlungen auf die Forderungen der USA ein, oder es kommt zu einem Militärangriff. Beide Optionen könnten bereits heute oder in naher Zukunft eintreten und würden die Märkte entsprechend nervös halten.
Einfluss des US-Iran-Konflikts auf die Ölproduktion
Angesichts der Möglichkeit, dass die Meerenge von Hormus blockiert wird, haben einige Förderländer vorsorglich ihre Produktion erhöht. Die jüngst veröffentlichten Ölbestandsdaten des US-Energieministeriums (DOE) zeigten einen bedeutenden Anstieg von 16 Millionen Barrel bei Rohöl. Auch bei den Produktbeständen wurden leichte Zuwächse gemeldet. Trotz eines Rückgangs der Gesamtnachfrage um 0,2 Millionen Fass pro Tag verbleibt diese auf einem hohen Niveau von 21,5 Millionen Fass täglich.
Trotz dieser Zahlen reagieren Händler aufgrund der Unsicherheiten vor den Genfer Gesprächen kaum auf diese Entwicklungen.
Devisenmarkt und Heizölpreise
An den Devisenmärkten zeigt der Euro im Vergleich zum US-Dollar einen leichten Erholungstrend, während größere Kursschwankungen ausbleiben. Der Verbraucherpreisindex der EU stieg im Januar um 1,7 Prozent, was keine neuen Impulse für den Markt lieferte.
In Deutschland starten die Heizölpreise unter diesen Bedingungen nur wenig verändert in den Tag. Berechnungen und Preistendenzen deuten bestenfalls auf ein geringfügiges Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter hin. Doch je nach Nachrichtenlage aus Genf könnte es zu abrupten Veränderungen kommen.
Empfehlung für Verbraucher
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Kunden, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten angesichts der potenziellen Eskalation im Nahen Osten bereits jetzt bestellen, um sich die aktuell noch günstigen Preise zu sichern. Die Lage bleibt volatil und könnte schnell zu Preisveränderungen führen.

