Die aktuellen Entwicklungen an den internationalen Rohölmärkten zeigen eine gewisse Volatilität, die sich vor allem im europäischen Handel bemerkbar macht. Zu Beginn des Handels stiegen die Brent-Futures kurzfristig über die Schwelle von 70 Dollar pro Barrel, bevor sie sich wieder nach unten korrigierten. Der heutige Start der Heizöl-Notierungen zeigt sich daher kaum verändert.
*Heizölpreise werden von fastenergy.de zur Verfügung gestellt. Partnerprogramm.
Ölpreis und Währungsschwankungen
Derzeit notieren die April-Kontrakte für die Nordsee-Ölsorte Brent bei einem Preis von 69,60 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig kostet eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar aktuell 692 Dollar. Auf dem Devisenmarkt hat der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verloren und wird derzeit mit einem Kurs von etwa 1,1860 Dollar gehandelt.
Geopolitische Spannungen und Marktentwicklungen
Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran beeinflussen weiterhin das Marktgeschehen. Trotz intensiver Verhandlungen und Gespräche bleiben die Drohungen beider Seiten bestehen, was den Spielraum für fallende Rohölpreise einschränkt. Gestern führten neue Berichte des Department of Energy (DOE) zu einer Korrektur der Ölpreise, nachdem zuvor ein unerwarteter Anstieg der Rohölvorräte um 8,5 Millionen Barrel festgestellt worden war. Gleichzeitig sanken die Destillat-Vorräte um 2,7 Millionen Fass.
Angebot und Nachfrage stabilisieren sich
Die Ölförderung hat sich nach einem Wintersturm Ende Januar erholt und liegt nun bei täglich 13,7 Millionen Fass. Auch die Gesamtnachfrage bleibt mit etwa 21 Millionen Barrel pro Tag auf einem hohen Niveau. Die jüngsten Zahlen zeigen insgesamt einen preisdrückenden Trend am Markt. Der aktuelle Monatsbericht der OPEC brachte wenig neue Erkenntnisse, da die bisherigen Prognosen weitgehend beibehalten wurden.
Einfluss starker Arbeitsmarktdaten auf den Dollar
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar durch positive Arbeitsmarktdaten an Stärke gewinnen. Besonders auffällig war der Anstieg bei den neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft von 48.000 im Vormonat auf nun 130.000, während Experten lediglich mit 66.000 neuen Jobs gerechnet hatten.
Heizölpreise bleiben stabil
Trotz dieser internationalen Vorgaben starten die Heizölpreise in Deutschland heute nahezu unverändert in den Handelstag. Erste Berechnungen deuten auf ein geringes Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter hin. Angesichts der niedrigen Preisniveaus könnte jetzt ein günstiger Zeitpunkt sein, um Vorräte für den kommenden Winter aufzufüllen.
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