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Bauer kämpft gegen Schwäne: Abschuss als letzte Hoffnung?

In der malerischen Landschaft von Garsten, wo der Fluss Enns sanft durch die Wiesen fließt, kämpft Landwirt Florian R. um die Zukunft seines Milchkuhhofs. Seit er den Hof vor zwei Jahren übernahm, sieht er sich mit einer ungewöhnlichen Herausforderung konfrontiert: Eine Gruppe von Schwänen hat es sich auf seinen Wiesen gemütlich gemacht und bedroht nun seine berufliche Existenz.

Wie die österreichische Zeitung „Krone“ berichtet, nutzen die Schwäne etwa zehn Prozent der Wiesenfläche des Bauern als Schlaf- und Futterplatz. Florian R. und seine Ehefrau haben bereits erfolglos versucht, die Vögel mit Drachen, die an Teleskoparmen befestigt sind, zu verscheuchen. „Wir und unsere Nachbarn leiden massiv unter der Überpopulation der Tiere, die sich auch nicht vertreiben lassen“, erklärt der Landwirt. Die Intelligenz der Schwäne macht es besonders schwierig, sie dauerhaft von den Wiesen zu vertreiben.

Ein zentrales Problem stellt der Kot der Schwäne dar. Dieser verunreinigt das Futter für die Milchkühe, was ernsthafte Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Laut Florian R. kann der Kot der Schwäne zu Krankheiten und sogar zu Fehlgeburten bei den Kühen führen. Ist das Futter einmal kontaminiert, ist eine Reinigung nicht mehr möglich.

In einem Versuch, das Problem zu lösen, beantragten Florian R. und seine Nachbarn zu Jahresbeginn die Erlaubnis, fünf Jungschwäne abschießen zu dürfen. Diese Genehmigung wurde zunächst erteilt, dann jedoch vom Landesverwaltungsgericht wieder aufgehoben. Trotz dieser Rückschläge hofft der Bauer weiterhin auf eine Lösung. Im Vorjahr brachte der Abschuss von zwei Jungschwänen eine vorübergehende Erleichterung, doch eine dauerhafte Lösung steht noch aus.

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