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Feuerwehrfrau gesteht Brandserie in Österreich

Eine Serie von Bränden hat in den letzten Wochen für große Unruhe in der kleinen österreichischen Gemeinde Goldwörth gesorgt, wobei auch Bauernhöfe betroffen waren. Die Ereignisse riefen Erinnerungen an eine Brandserie im Jahr 2021 hervor. Nun wurde jedoch die mutmaßliche Täterin von der Polizei gefasst, die laut Angaben gestanden haben soll, die Brände gelegt zu haben.

Seit dem 30. April haben mehrere Brände nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in der Umgebung für Ängste gesorgt. In der Nacht zum Montag wurde das Nebengebäude eines Bauernhofes in Goldwörth vollständig zerstört, wobei ein Übergreifen auf das Wohngebäude gerade noch verhindert werden konnte. Zuvor brannten bereits eine Scheune und ein Holzstoß in den Nachbarorten. Berichten zufolge hielten Landwirte in der Nacht Wache vor ihren Gebäuden.

Die Ermittlungen zu den drei Brandstiftungen im Bezirk Urfahr-Umgebung führten schließlich zu einer 19-jährigen Verdächtigen. Durch Zeugenaussagen und die Auswertung von Beweismitteln konnte die Staatsanwaltschaft Linz eine Festnahme erwirken.

Besonders schockierend ist, dass die 19-Jährige offenbar selbst Mitglied der Feuerwehr war und sogar den Nachwuchs ausgebildet haben soll. Bereits bei der Brandserie von 2021 galt sie als Hauptverdächtige – bei den aktuellen Fällen soll sie teilweise sogar bei den Löscharbeiten geholfen haben.

Laut Polizeibericht wurde die Verdächtige am Nachmittag des 8. Mai von Ermittlern des Landeskriminalamtes Oberösterreich mit Unterstützung der Polizei Gramastetten und Ottensheim in der Wohnung ihrer Eltern festgenommen und anschließend in die Justizanstalt Linz gebracht. Die Verdächtige hat die Taten bereits gestanden, jedoch keine Angaben dazu gemacht, warum sie die Brände gelegt hat.

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