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BayWa startet weltweite Markteinführung ihres satellitengestützten „Regenmachers“

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer zweijährigen Pilotphase im afrikanischen Sambia startet die AG nun die weltweite Markteinführung ihrer satellitengestützten Bewässerungslösung „VariableRain“. Auf Grundlage von Satelliten- und Wetterdaten in Kombination mit dem Pflanzenwachstumsmodell Promet der Vista GmbH, München, wird der Wasserbedarf von Nutzpflanzen automatisiert berechnet. können so möglichen Ertragseinbußen aufgrund von anhaltender oder Überbewässerung gezielt vorbeugen. Das spart Wasser- und Energieressourcen. Außerdem wird Staunässe und Nährstoffauswaschungen vorgebeugt. Das verbessert das Bodenleben und schont die Umwelt.
„Der außergewöhnlich heiße und trockene Sommer in Europa hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie sich extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels auf die lokale Versorgung mit Grundnahrungsmitteln auswirken können“, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der AG. „Zur gleichen Zeit haben wir auf einem Pilot in Afrika gezeigt, dass auch bei knappen Ressourcen hohe Weizenerträge erzielen können, wenn sie Satellitendaten nutzen.“
in Sambia können ihren Weizen nur in der Trockenzeit unter permanenter Beregnung anbauen. Als Quelle dienen natürliche Wasserreservoirs, die sich während der Regenzeit füllen. Aufgrund von zu hoher in den vergangenen Jahren haben sich in Sambia die Wasservorräte verringert. Dem Pilot stand damit 2018 ein Drittel weniger Wasser zur Verfügung als im Vorjahr. Trotzdem hat er durch gezielte Bewässerung bis zu 25 Prozent mehr Weizen geerntet. Gleichzeitig wurde weniger Wasser und Energie, die zum Antrieb der Bewässerungstechnik dient, verbraucht. Die Wassereinsparungen während der Pilotphase lagen bei elf bis 30 Prozent.
Die in Sambia erprobten Ansätze der satellitenbasierten Bewässerung weitet die nun auch auf andere Regionen in Afrika, Nordamerika und Europa aus. Mit rund 70 Prozent Anteil gilt die als der weltweit größte Wasserverbraucher. Bis zum Jahr 2050 soll dieser Wert auf bis zu 89 Prozent steigen. Die Bewässerung gilt dabei als wichtigster Faktor.

Bild 1 (© AG, Abdruck honorarfrei)
Natürliches, von den Mubuyu Farms genutztes Wasserreservoir

Bild 2
in Sambia können in der Trockenzeit ihren Weizen nur unter Bewässerung anbauen


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Quelle: BayWa AG Januar 9, 2019 15:15