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Zürich: Millionen für bepflanzte Hausfassaden

  • Mit dem Projekt «Vertikalbegrünung» will die Stadt mindestens zehn Gebäude pro Jahr «grün einpacken». (Symbolbild) – Stadt Wien

Begrünte Hausfassaden gegen die zunehmende Hitze, mehr Artenvielfalt auf Flachdächern: Das Zürcher Stadtparlament hat am Mittwoch den Startschuss zu zwei Begrünungsprojekten gegeben. Sie kosten insgesamt 8 Millionen Franken.

Mit dem Projekt «Vertikalbegrünung» will die Stadt mindestens zehn Gebäude pro Jahr «grün einpacken». Das soll die Gebäude kühlen und Hitzeinseln in der Stadt verhindern. Sie setzt dabei lieber auf mehr kleine und mittlere Projekte statt auf einzelne grosse. Hochhäuser werden bis auf Weiteres also kaum aussen bepflanzt.

Das zweite Begrünungsprojekt will ökologisch wertvolle Flächen auf Stadtgebiet fördern, etwa indem gekieste Flachdächer zu Wiesen umgestaltet werden. Bei Flächen auf dem Boden wird die Stadt 20 Franken pro Quadratmeter zahlen, bei Flachdächern 50 Franken.

Die Programme waren im links-grün dominierten Stadtzürcher Parlament grösstenteils unbestritten. Die SVP war jedoch dagegen – wie meistens, wenn ein Antrag von der Gegenseite kommt. Die Stadt solle sich lieber aufs Wesentliche konzentrieren, sagte der SVP-Sprecher. Mit «Wesentlichem» meinte er, für Sicherheit zu sorgen und die Corona-gebeutelte Gastronomie zu unterstützen.

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Quelle: schweizerbauer.ch