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Thurgauer Schulklassenaktion gegen Littering

  • Die Schülerinnen und Schüler fanden vieles, was nicht auf Feld und Wiese gehört. – VTL/Daniel Thür

Littering ist auch im Kanton Thurgau längst kein Fremdwort mehr. Besonders schlimm zeigen sich die Auswirkungen dann, wenn Abfall auf Wiesen und Feldern Tiere bedrohen, ja gar töten können. Zwei 4. – 6. Klassen der Primarschule Langrickenbach haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Am Tag vor der Abfallsammelaktion bekamen die Schulklassen von Fabienne Imhof und Michael Gubser Besuch von Urs Schär, Vorstand und Daniel Thür, Kommunikationsleiter des Verbandes Thurgauer (VTL), wie es in einem Bericht des Verbandes heisst. 

Sie erklärten den Schülerinnen und Schülern anhand von Bildern, was Tieren passiert, wenn Aludosen, Glasflaschen oder Zigarettenstummel in deren Magen landet. Mittels präparierter Grasteller konnte vorsichtig ertastet werden, wie es sich für Tiere anfühlt, wenn sie nicht sehen, was sie fressen.

Am Aktionstag machten sich die Klassen gut ausgerüstet mit Leuchtwesten, Handschuhen, Greifzangen, Leiterwägeli und Abfallsäcken auf den Weg, um rund um Langrickenbach Abfall einzusammeln.Von ganzen Glasscheiben über Baumaterialien, Zigarettenstummel und Alubüchsen, bis hin zu einer halbvollen mit Zapfen verschlossenen Weinflasche, wurde entlang der Strassen etliches zusammengelesen. Und völlig verwunderte Kinder fragten sich: Warum werfen die Leute alle die Sachen so achtlos weg?, schreibt der Verband.

Die Frage dürfe weitergegeben werden an die Verursacher, welche mit ihrer Gedankenlosigkeit so manches Tierleid in Kauf nähmen. Langrickenbach habe jedoch viele Botschafter erhalten, welche künftig ein Auge auf das Littering haben werden, heisst es weiter. 

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Quelle: schweizerbauer.ch