Anzeige
 

Suisse-Bilanz: 10%-Toleranzgrenze soll fallen

  • Susanne Meier

Die Streichung der 10%-Toleranz ist gemäss Bund eine wichtige Massnahme zur Reduktion der Nährstoffüberschüsse respektive Erreichung der Ziele im Rahmen des Absenkpfades für Nährstoffe. Sie ist auch ein wichtiger Bestandteil des Massnahmenpakets zur Antwort auf die Trinkwasserinitiative.

«Mit der Streichung der 10%-Toleranz wurde gezielt auf eine Massnahme gesetzt, welche eine hohe Wirkung aufweist und administrativ ohne zusätzlichen Aufwand umgesetzt werden kann», hält das Bundesamt für (BLW) fest.

Berechnungen von Agroscope und BLW gehen von einem Reduktionspotential von rund 2.3 % aus. Dies entspricht rund ¼ des Absenkzieles von voraussichtlich 10% bis 2027. Betriebe, die heute einen Bilanzsaldo von >100% haben, müssen den Düngeranfall resp. -einsatz reduzieren. Dies erfolgt, indem Hofdünger abgeführt, weniger Mineraldünger eingesetzt oder allenfalls der Tierbestand reduziert wird.

Aus einem reduzierten Düngereinsatz resultieren nur dann auch tiefere Erträge, wenn auf den Betrieben die Nährstoffeffizienz nicht weiter gesteigert werden kann. Dies gilt insbesondere für das Management von Hof- und Recyclingdünger. Mit welchen Massnahmen die Effizienzsteigerung erfolgt, ist den Landwirten freigestellt. Diese können folglich Massnahmen wählen, welche optimal zu ihrem Betrieb passen. Dadurch kann die wirtschaftliche Freiheit die Gleichbehandlung der Betriebe gewährleistet werden.

The post Suisse-Bilanz: 10%-Toleranzgrenze soll fallen appeared first on Schweizer Bauer.

ganzen Artikel lesen ▸

Quelle: schweizerbauer.ch