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Schweiz: Reis für Biodiversität

  • Nassfeld mit Laubfrosch im aargauischen Stetten. – André Rey

Seit 2017 erforscht das nationale landwirtschaftliche Forschungsinstitut Agroscope im Rahmen eines Forschungsprojekts den Nassanbau in der . Der Anbau fördert die Biodiversität und sorgt auf den temporär gefluteten Felder für viel Artenvielfalt.

Zusammen mit der IG Nass und der Hochschule für -, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) in Zollikofen testet Agroscope an unterschiedlichen Standorten in den Kantonen Bern, Aargau, Freiburg, Waadt und Wallis, wie gut in der nördlich der Alpen angebaut werden kann.

Grundsätzlich ist die zwar kein land, der Nassanbau könnte aber eine mögliche alternative Produktionsmöglichkeit für Feuchtackerflächen sein, welche die wirtschaftliche Situation der Bauern aber auch die Auswirkungen auf die Umwelt in Zukunft verbessern könnte.

Der Anbau ist allerdings heikel und die Erntemengen schwanken: Zwischen 2017 und 2020 habe die Erntemenge auf den Pilotbetrieben zwischen 3 und 7 Tonnen Roh pro Hektare betragen, erklärt Yvonne Fabian von Agroscope. Dieses Jahr hatten einige Pilotproduzenten aber auch Totalausfälle zu beklagen.

Hingegen ist der Nassanbau in Bezug auf die Biodiversitätsförderung ein durchschlagender Erfolg: Der ökologische Nassanbau fördert die Biodiversität bedrohter nässeliebender Tiere und Pflanzenarten. So hätten sich auf den Nassflächen innerhalb kürzester Zeit viele Libellen, Amphibien und Vögel eingefunden, führt Yvonne Fabian von Agroscope aus: «Davon auch viele Tiere der roten Listen wie die Sumpfheidelibelle, der Östliche Blaupfeil, der Laubfrosch, die Kreuzkröte und die Gelbbauchunke.»

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Quelle: erbauer.ch