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Rindfleisch: 93 Prozent «grünes Wasser»

  • Bei der Erzeugung von Fleisch wird 60 Prozent weniger blaues Wasser benötigt, als für die Produktion von einem Kilo Nüsse – BRS

Für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden laut wissenschaftlichen Studien rund 15’000 Liter Wasser benötigt, in erster Linie für das Wachstum der Futterpflanzen. Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS)
Mitte Dezember jedoch darauf hin, dass es hierbei grösstenteils um Regenwasser, sogenanntes «grünes Wasser», handle.

Wegen des hohen Ressourcenverbrauches war und ist Rindfleisch oft Anlass für Kritik.  Gemäss dem Bundesverband  nutzten die Pflanzen Regenwasser für ihr Wachstum und gäben es in Form von Wasserdampf wieder in die Umgebung ab. Es existiere somit ein Wasserkreislauf.

Es müsse zwar auch Grundwasser als «blaues Wasser», vor allem für die Tränke der Tiere, zugekauft werden. Doch macht dies laut BRS nur knapp 2% des Wasserbedarfs je Kilogramm Rindfleisch aus. Es werde beispielsweise etwa 60% weniger blaues Wasser als für die Produktion von einem Kilogramm Nüsse benötigt.

Wie der Verband weiter erläuterte, hängt der Wasserfussabdruck des Rindfleischs stark vom Standort ab. Aufgrund der Niederschlagsmengen zähle Deutschland zu den begünstigten Erzeugungsstandorten der Erde. Der Export von Rindfleisch in regenarme Regionen trage damit auch zur Entlastung dieser Regionen beim Wasserverbrauch bei.

Da lich genutzte Flächen für die Neubildung von Grundwasser von Bedeutung seien, trage die darüber hinaus zu einem natürlichen Wasserkreislauf bei. Das in der verwendete Wasser werde zu einem grossen Teil wieder auf die Flächen zurückgeführt.

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Quelle: schweizerbauer.ch