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Obst: Ernte nicht mal Halb so gross

  • Die Schätzung der Mostobst für die Region gehe derweil von rund einem Drittel einer Normal aus. – Jonas Ingold

Laut dem Verband Berner Früchte, der die Interessen der Obst- und Beerenproduzenten sowie deren Verarbeitern im Kanton Bern vertritt, fallen die mengen im Gegensatz zu anderen Produktionsgebieten in der Region eher bescheiden aus. Dasselbe gilt für die Mostobst.

Die schätzung für die Region gehe von einer kleinen Tafelkernobst von etwa der Hälfte einer durchschnittlichen aus, heisst es im «Berner Obst», dem offiziellen Mitteilungsorgan des Verbands. Die Schätzung der Mostobst für die Region gehe derweil von rund einem Drittel einer Normal aus. So würden rund 1’300 Tonnen Mostobst an die Kleinmostereien und rund 600 Tonnen Mostobst an die gewerblichen Mostereien erwartet.

Die Kleinmostereien verfügten entsprechend über genügend Kapazität, alles Mostobst der Region zu verarbeiten. Und da Mostobst in der Region ohnehin rar sein werde, seien Berner Mostobstproduzentinnen und -produzenten aufgerufen, ihr Mostobst an die Kleinmostereien der Region zu liefern.

Nur so kämen die Kleinmostereien zu genügend Verarbeitungsrohstoffen, um ihre Kundschaft mit Süssmost, Obstwein, Destillaten, Trockenfrüchten und weiteren Produkten bedienen zu können.

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Quelle: schweizerbauer.ch