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Nationalratskommission nimmt sich Jagdgesetz noch einmal vor

  • Mit der Motion verknüpft die UREK-N die Hoffnung, dass gewisse Massnahme zur Wolfregulierung schon im Alpsommer 2021 in Kraft treten könnten. – Pixabay

Die Umweltkommission des Nationalrates (UREK-N) hat die Einreichung einer Motion und einer parlamentarischen Initiative zum Jagdgesetz beschlossen.

Trotz der Ablehnung der Revision des Jagdgesetzes Ende September 2020 bleibe Handlungsbedarf für ein ausgewogenes, zeitgemässes Jagdgesetz bestehen, schreibt das Sekretariat der Kommissionen für Umwelt Raumplanung und Energie (UREK-N) in einer Mitteilung. Deshalb habe die UREK-N jetzt einen Kompromiss geschmiedet: Das Jagdgesetz soll mit den Erkenntnissen aus der abgelehnten Revision überarbeitet werden. Dafür hat die Kommission eine parlamentarische Initiative mit dem Titel «Ausgewogenes Jagdgesetz» beschlossen.

Ein Teil der Kommission bevorzugt ein Vorgehen mit einer Motion, in der Hoffnung, dass dringliche Massnahmen bereits für den kommenden Alpsommer 2021 in Kraft treten könnten. Die Kommission hat ebenfalls einstimmig beschlossen, eine entsprechende Motion einzureichen. Mit ihr soll der Bundesrat beauftragt werden, zeitnah Anpassungen auf Verordnungsebene vorzunehmen, soweit diese im bestehenden Rechtsrahmen möglich sind.

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Quelle: schweizerbauer.ch